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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Schulbegleitung gehört zur Inklusion

15.08.2018

Wesermarsch Damit die Inklusion behinderter Kinder an den Regelschulen gelingen kann, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Und zu denen gehören qualifizierte Schulbegleiter, die den jungen Menschen im Alltag tatkräftig zur Seite stehen. Über Hintergründe und die konkreten Abläufe der Schulbegleitung informierte sich der CDU-Kreisvorstand auf seiner jüngsten Sitzung in der Begegnungsstätte (Begu) in Lemwerder.

Dafür hatten die Christdemokraten Carolin Snieders aus Lemwerder und Luisa Gialletto aus Oldenburg eingeladen. Beide sind Inhaberinnen und Geschäftsführerinnen des Instituts für Betreuungsdienste und Bildungsförderung IBB Mattis mit Hauptsitz in Oldenburg, das ursprünglich 2013 in Lemwerder gegründet wurde. Wegen der besonderen Qualität ihrer Arbeit erhielten die Powerfrauen den Gründerpreis 2018 der Beratungsgesellschaft Nordwest.

Vielfältiger Betreuungsbedarf

Bei der Gründung vor fünf Jahren arbeiteten Snieders und Gialletto mit elf Schulbegleitern zusammen. Inzwischen ist das Team auf rund 150 Personen angewachsen. Hinzu kommen einige Aushilfskräfte. IBB Mattis ist in Oldenburg und Umgebung im Einsatz, darunter auch im Landkreis Wesermarsch. „Wir sind inzwischen der am stärksten nachgefragte Anbieter zur Qualifizierung von Schulbegleitungen“, betonte Snieders. Sie fügte hinzu: „Der Landkreis Wesermarsch ist in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule der einzige Landkreis, der den Schulbegleiterkurs als verpflichtende Grundlage für diese berufliche Tätigkeit aufgenommen hat“.

Der Betreuungsbedarf inklusionsbedürftiger Schülerinnen und Schüler sei sehr vielfältig, unterstrich Luisa Gialletto. Zum Beispiel könnten Unterstützung auf dem Schulweg und dem -gelände, Hilfen beim Umkleiden und im Schwimmunterricht, beim Erledigen der Aufgaben im Unterricht oder auf Klassenfahrten und Schulausflügen erforderlich sein. Ziele seien die Förderung der Selbstständigkeit und der sozialen Kompetenz.

Gelungene Spray-Aktion

Geleitet wurde die Sitzung vom CDU-Kreisvorsitzenden Björn Thümler. Er brachte die Position der Christdemokraten mit der Formulierung „Wenn schon Inklusion, dann richtig“ auf den Punkt. Denn die Inklusion könne nur kindgerecht praktiziert werden, wenn organisatorisch und räumlich, finanziell und personell alles wie ein Rad in das andere greife. Professionelle Schulbegleitung sei in diesem Zusammenhang ein wichtiger Baustein.

Wolf Rosenhagen, Vorsitzender der CDU Lemwerder, nutzte die Kreisvorstandssitzung, um seinen Parteifreunden die Begu und deren soziokulturelle Aufgabe vorzustellen. In diesem Zusammenhang verwies er auf die finanzielle Unterstützung der Aktion „Farbflut“ durch Thümler in dessen Funktion als niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.

Bei „Farbflut“ durften Sprayer aus nah und fern an der Weser rund einen Kilometer Wand gestalten. „Statt der grauen Spundwand ist nun eine farbenfrohe abwechslungsreiche Bilderreihe entstanden. Die Lemwerderaner finden’s gut“, stellte Rosenhagen fest. Wieder einmal habe sich gezeigt: „Kultur schafft Bildung und Gemeinsamkeit.“

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