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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Abwechslungsreiche Tage in Russland

31.08.2019

Wesermarsch /Woronesch In diesem Sommer sind erneut im Rahmen des jährlich stattfindenden Jugendaustausches zwischen dem Landkreis Wesermarsch und der Stadt Woronesch mehrere Jugendliche aus der Wesermarsch zum Gegenbesuch nach Russlang gereist. Von der Wesermarsch ging es zunächst nach Hamburg. Von dort flogen die Wesermärschler nach Moskau.

Während des zweitägigen Aufenthalts in der russischen Hauptstadt wurden unter anderem der Rote Platz, das Kaufhaus Gum, der Arbat, die Sperlingsberge mit der Universität besichtigt und dem Wachwechsel am Kreml beigewohnt. Ein Höhepunkt war der Besuch des „Moskauer Staatszirkus“; die artistischen Darbietungen und die berauschenden bunten Kostüme brachten die Besucher ein ums andere Mal zum Staunen.

Mit dem Zug fuhr die Gruppe dann ins 600 Kilometer entfernte Woronesch. Nach einem ersten Wochenende bei und mit den Gastfamilien, begann der Aufenthalt der russischen und deutschen Jugendlichen im Erholungscamp „Letroschka“, das erst kürzlich neu aufgebaut worden ist.

In diesem Camp standen an den weiteren Tagen Spiel und Spaß und Sport unter Anleitung eines Animateurs auf dem Programm. Auch ein Grillabend oder der Besuch einer Sauna gehörten dazu.

Mehrere Ausflüge führten in ein Naturschutzgebiet mit Biberstation, in ein Sommerferienlager, in einen naturhistorischen Park sowie zum ersten Schiffsmuseum von Peter dem Großen. Zudem gab es ein Treffen mit einem Vertreter der Deutschen Botschaft, der sich über das Jugendaustauschprogramm ausführlich informierte.

„Dieser Gegenbesuch war eine gute Erfahrung für alle Kinder und Jugendlichen“, sagte Kreisjugendpfleger Peter Büsching-Czerny nach der Rückkehr in Brake. „Bei einem offiziellen Treffen der russischen und deutschen Begleiter wurde noch einmal auf die Wichtigkeit des Austausches hingewiesen. Beide Seiten haben, trotz aller politischen Probleme, ein großes Interesse daran, diesen Austausch engagiert fortzuführen.“ Angesichts der politischen Spannungen zwischen Russland und Deutschland seien Austauschprogramme, die Begegnung junger Menschen beider Länder ermöglichen, noch bedeutsamer als ohnehin schon, sagte der Kreisjugendpfleger.

Zuvor waren in den Osterferien die russischen Jugendlichen nach Deutschland gekommen. Der jetzt erfolgte Gegenbesuch passte zeitlich perfekt, wurde doch der Partnerschaftsvertrag zwischen dem Landkreis Wesermarsch und der Stadt Woronesch im August 1989 geschlossen – also vor genau 30 Jahren.

Aufgrund der großen Begeisterung der deutschen und russischen Jugendlichen bei den jeweiligen Besuchen, werden die Organisatoren auf der deutschen und der russischen Seite frühzeitig damit beginnen, den Jugendaustausch auch im Jahr 2020 zu organisieren.

Torsten Wewer Elsfleth / Redaktion Brake
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