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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Wiedersehen an der Weser nach elf Jahren

14.07.2016

Lemwerder „Manchmal schreibt das Leben lustige und besondere Geschichten“, freute sich Karin Baxmann, Gründungsmitglied vom mittlerweile aufgelösten Arbeitskreis „Reisemobilhafen Lemwerder“, über ein Wiedersehen mit Elisabeth und Heinz Loth. Nicht nur, dass das Marburger Ehepaar nach vielen Jahren sein Versprechen, Lemwerder zu besuchen, wahr gemacht hatte, ihr Fahrzeug wurde auch in einer Feierstunde im Rathaus offiziell zum 50 000. Wohnmobil auf dem Peter-Baxmann-Platz erklärt.

„Wir standen vor elf Jahren mit unseren Wohnmobilen in Marktheidenfeld. Beim Beobachten der Landung eines Heißluftballons kamen wir ins Gespräch. Ich weiß noch genau, wie Karin Baxmann berichtete, dass es ihre erste Solotour nach dem Tod ihres Mannes sei. Auch der Lemwerderaner Wohnmobilhafen und der dazugehörige Arbeitskreis blieben nicht unerwähnt“, berichtete der 77-jährige Ehrengast, der mit seiner Frau auf der Tour eigentlich über Münster nach Ostfriesland reisen wollte.

Das verregnete Wetter ließ die beiden Hessen, die gerne europaweit auf den Spuren der Zisterzienser Klöster unterwegs sind, ihre Pläne, Münster per Rad zu erkunden, überdenken. Plötzlich fielen ihnen wieder Lemwerder und die nette Begegnung mit Karin Baxmann ein.

Ganz begeistert war Ehepaar Loth von dem komfortablen Platz, dem man deutlich anmerke, dass er nicht von irgendwelchen Ingenieuren, sondern von Praktikern geplant wurde.

Mit ebenen Flächen, ländlich ruhig und trotzdem zentral gelegen, ausgestattet mit Pavillon, Grillplatz, Frischwasser und Strom, Restaurants und die Weser um die Ecke, dazu wunderschöne Kirchen in der Umgebung und sehr freundliche Menschen wurden die Erwartungen an den Stellplatz sogar noch übertroffen, schwärmte Ehepaar Loth, für das es zwar der erste, aber ganz bestimmt nicht der letzte Besuch im Süden der Wesermarsch war.

Bevor Andreas Pieper, der seit 2014 gemeinsam mit seiner Frau Angela die Arbeit des ehemaligen Arbeitskreises fortsetzt, auf das 50 000. Wohnmobil anstieß, blickte der stellvertretende Bürgermeister Ewald Helmerichs auf die Entstehungsgeschichte des Peter-Baxmann-Platzes zurück, der 1995 noch als größenwahnsinnig abgetan wurde. Auf Initiative seines Namensgebers eröffnete er 1997 und bietet seitdem rund 50 Fahrzeugen Platz. Im Juli 1998 wurde das 1000. Wohnmobil registriert und vier Jahre später waren es bereits 15 Mal so viele – also eine absolute Erfolgsgeschichte, die den Namen „Lemwerder“ weit in die Welt hinaus trägt. Würde man all diese Wohnmobile hintereinander aufreihen, würde die Schlange quer durch die Republik reichen, hieß es.

Mit Lemwerder-Shirts, Sekt und Blumen gratulierten die Lemwerderaner dem Marburger Paar. Die nächsten Termine sind schon geplant: Am 13. August findet auf dem Peter-Baxmann-Platz ein Grillfest mit Spanferkelessen statt. Auch eine Kohlfahrt steht vom 27. bis zum 29. Januar 2017 bereits wieder im Veranstaltungskalender.

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