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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

„Wir verstehen uns nicht mehr“

10.05.2016

Nordenham Der Ortsverband Nördliche Wesermarsch der Alternative für Deutschland (AfD) hat eines ihrer Gründungsmitglieder verloren: Gerd Taddicken ist am Montag aus der Partei ausgetreten.

Der pensionierte Polizeibeamte hatte im Frühjahr 2014 mit dazu beigetragen, dass der Ortsverband aus der Taufe gehoben werden konnte. Bis zum 3. April 2016 übte er das Amt des 2. Vorsitzenden aus.

Rückblickend bezeichnet Gerd Taddicken den Verlauf der Gründungsversammlung als „holprigen Start, der mir zu denken geben sollte“. Er hatte sich nicht mit seinen Vorschlägen durchsetzen können, den Ortsverband am symbolträchtigen 8. Mai (Tag der Kapitulation des Nazi-Regimes) zu gründen und ihn nach dem Rüstringer Land zu benennen. Stattdessen erfolgte die offizielle Gründung am 9. Mai als Ortsverband Nördliche Wesermarsch.

In unguter Erinnerung sind dem Nordenhamer auch die kritischen Reaktionen, mit denen er aus der Partei konfrontiert wurde, als er in einem NWZ-Bericht auf Distanz zu dem umstrittenen Thüringer AfD-Vormann Björn Lucke gegangen war.

Seinen Austrittsbeschluss fasste Gerd Taddicken im Anschluss an eine Versammlung, bei der am vergangenen Sonntag in Rodenkirchen die AfD-Kandidaten für die Kreistagswahl nominiert wurden. „Wir verstehen uns nicht mehr“, sagt Gerd Taddicken. Zudem ist er verärgert, weil er sich bezüglich der Verwendung von E-Mail-Adressen von einem Funktionsträger aus Brake, der erst seit kurzer Zeit im Amt ist, „abgemeiert“ fühlt. „Da ist es Zeit zu gehen“, findet Gerd Taddicken.

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