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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

AIRBUS: Wulff und Hintze verbreiten Zuversicht

29.03.2007

EINSWARDEN Die Politiker sehen gute Zukunftschancen für das Einswarder Werk. Sie zeigten sich von dem Leistungsvermögen beeindruckt.

norbert hartfil EINSWARDEN - Von dem hohen Besuch haben die meisten Airbus-Mitarbeiter gestern gar nichts mitbekommen. Ministerpräsident Christian Wulff und der neue Koordinator der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie, Peter Hintze, warfen nur kurz einen Blick auf die High-Tech-Nietautomaten in der Halle 129 und waren nach wenigen Minuten schon wieder mit ihren Dienstwagen verschwunden. Zuvor hatten sich die beiden CDU-Politiker allerdings die Zeit für eine einstündige Unterhaltung mit Werksleiter Jürgen Nuske und Vertretern des Betriebsrates genommen. An der Runde nahm auch der deutsche Airbus-Chef Gerhard Puttfarcken teil. Nach dem Gespräch zeigten sich Wulff und Hintze beeindruckt von dem Leistungsvermögen des Einswarder Werks. Beide betonten, dass der Standort große Zukunftschancen habe.

Neuigkeiten über die weitere Vorgehensweise der Konzernspitze mit dem Sanierungsprogramm Power 8 wurden nicht bekanntgegeben. Puttfarcken machte allerdings deutlich, dass aufgrund des Produktionsvorlaufs für die neue A 350 XWB ein Zeitdruck bestehe. Mit einer Entscheidung über die Zukunft des Einwarder Werks sei in zwei bis drei Monaten zu rechnen. Der Auslieferungsbeginn für die A 350 ist für das Jahr 2013 geplant.

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Wie berichtet, ist nach den bisherigen Verlautbarungen des Managements vorgesehen, am Standort Nordenham im Verbund mit einem Partner in die zukunftsträchtige CFK-Technologie einzusteigen. Wer dieser Investor sein könnte und welche Folgen eine solche industrielle Partnerschaft für die Beschäfigungssituation haben wird, ist nach wie vor unklar. Auch zu den Kosten für den Aufbau der CFK-Anlagen gibt es keine offiziellen Angaben. Die Rede ist von mehreren hundert Millionen Euro.

„Wir hoffen, dass eine hohe Zahl an qualifizierten Arbeitsplätzen in Nordenham erhalten bleibt“, sagte Ministerpräsident Wulff. Die „quälende Ungewissheit“ müsse möglichst bald ein Ende haben. Er gab sich optimistisch, dass bezüglich der Finanzierung der Investitionen in die CFL-Technologie eine Lösung gefunden werde.

Luft- und Raumfahrtkoordinator Hintze, der zum ersten Mal zu Gast im Einswarder Airbus-Werk war, steckte als Ziel ab, Norddeutschland neben Toulouse und Seattle als „eine der drei Hauptregionen des Flugzeugbaus“ zu erhalten. Dabei gelte es, sich auf die neuen Herausforderungen durch den Wettbewerb mit Asien und die technologische Entwicklung einzustellen. In diesem Zusammenhang hob Hintze hervor, dass die Bundesregierung eine „massive Erhöhung“ der Forschungsmittel für die Luftfahrt beschlossen habe. „Davon wird auch der Airbus-Standort Nordenham profitieren.“ Als besondere Pluspunkte für die Zukunftsfähigkeit des Einswarder Werks nannte er die direkte Wasseranbindung und die Verfügbarkeit von großen Erweiterungsflächen.

Betriebsratsvorsitzender Michael Eilers sprach Ministerpräsident Wulf ein Dankeschön für die „hervorragende Unterstützung“ der Landesregierung in der Airbus-Krise aus. Während der Gesprächsrunde sei den Politikern aufgezeigt worden, dass der Standort Nordenham gute Voraussetzungen für die CFK-Technologie mitbringe. Das gelte sowohl für die Montage der aus Kohlefaserverbundwerkstoffen gefertigten Schalenteile als auch für die Produktion dieses CFK-Materials. Neue Erkenntnisse in Sachen Power 8 erwarten die Arbeitnehmervertreter von der Sitzung des Europäischen Airbus-Betriebsrates am nächsten Mittwoch in Toulouse. Daran wird auch der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Einswarder Werks, Udo Nobel, teilnehmen.

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