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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Dorferneuerung: Zwei große Klippen sind überwunden

17.03.2012

BLEXEN „Wir sind einen großen Schritt vorangekommen. Wenn ein Großteil der 28 öffentlichen Vorhaben im Förderzeitraum von sieben Jahren umgesetzt wird, dann haben Blexen, Tettens und Volkers wieder eine Perspektive für die Zukunft.“ Das sagte Planer Dr. Helmut Gramann vom Büro Boner + Partner (Varel und Oldenburg) im Bauausschuss des Stadtrates bei der Erläuterung des Entwurfs für den Dorferneuerungsplan.

Unabhängig von diesem Plan für öffentliche Vorhaben liegen jetzt bereits sieben Anfragen von Privaten vor, die gerne Fördermittel haben möchten. „Es besteht also auch großes Interesse für private Vorhaben im Zuge der Dorferneuerung“, sagte der Chef des Planungsbüros, Johann Boner.

Mit Blick auf einige mehrstöckige Gebäude in Blexen meinte Bürgermeister Hans Francksen: „Was früher stattliche Häuser waren, gleicht heute teilweise einem Trümmerfeld. Wenn es gelingt, dass Privateigentümer bei der Dorferneuerung mitziehen, dann sind wir auf dem richtigen Weg.“

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In Sachen Fördermittel der Europäischen Union sind zwei Klippen, die nicht nur für die Dorferneuerung in Blexen, sondern auch für Pläne in anderen Dörfern des Landes bestanden, inzwischen überwunden. So hat das Land dafür gesorgt, dass entgegen zwischenzeitlicher Befürchtungen auch Private weiterhin Zuschüsse für ihre Dorferneuerungsvorhaben bekommen können.

Die Förderung beträgt wie zuvor 30 Prozent der Kosten. Fördergelder gibt es nur für die Außengestaltung von Gebäuden (Dach, Fenster, Türen, Fassade und Außenanlagen).

Klamme Haushaltslage

Für öffentliche Vorhaben beträgt der Zuschussanteil 50 Prozent. Trotzdem wird die Stadt wegen ihrer klammen Haushaltslage große Anstrengungen unternehmen müssen, um möglichst viel in Blexen, Tettens und Volkers umsetzen zu können.

Darauf ging FDP-Fraktionsvorsitzender Manfred Wolf im Bauausschuss ein. Das jetzt vorgelegte Konzept sei gelungen. Entscheidend sei aber, zu welchen Ergebnissen die noch ausstehenden Kostenschätzungen für die öffentlichen Vorhaben kommen werden. „Es wird ganz spannend zu sehen, was von den vielen guten Vorhaben umgesetzt werden kann.“

Mit der Umsetzung kann bereits in diesem Jahr begonnen werden. Denn eine zweite Klippe ist überwunden: Zuschussanträge für 2012 sind nicht mehr nur bis zu dem bereits abgelaufenen Datum des 15. Februar möglich, sondern während des ganzen Jahres.

26 Bürger haben in zehn Arbeitskreissitzungen mit den Planern und Vertretern der Stadt seit Januar vergangenen Jahres das Erneuerungskonzept entwickelt.

Jetzt werden die Träger öffentlicher Belange beteiligt. Dann beschließt der Stadtrat den Dorferneuerungsplan. Voraussichtlich bis Mitte des Jahres wird anschließend das Amt für Landentwicklung in Oldenburg den Plan anerkennen. Ab dann können Projekte umgesetzt werden.

Stadtrat entscheidet

Der Bürger-Arbeitskreis hat zwar auch Prioritäten für die öffentlichen Vorhaben in den Planentwurf geschrieben. Was wann und in welchem Ausmaß tatsächlich realisiert werden soll, liegt aber in der Entscheidung des Stadtrates. Erst wenn der Rat die Entscheidungen getroffen hat, folgt die jeweilige Ausführungsplanung mit allen Details.

Wie berichtet, soll die Dorferneuerung vor allem den Blexer Ortskern wiederbeleben. Dazu gehört auch, dass es wieder einen Lebensmittelmarkt geben soll. Ein solcher Markt wäre ein privates Vorhaben, das aber durch öffentliche Dorfverschönerung gefördert werden kann. Die Aussichten sind offenbar gut. Bürgermeister Hans Francksen: „Es gibt ganz konkrete Gespräche.“

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://wwwNWZonline.de/nwztv

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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