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NWZonline.de Region Wesermarsch Politik

Zwei Neu-Butjenter kandidieren

23.06.2016

Butjadingen Mit ihren derzeitigen drei Ratsgliedern Jürgen Sprickerhof, Hans-Gerd Gerdes und Thorsten Hodi sowie den beiden Neu-Butjentern Sabine Ecker und Hans Hellwig treten die Grünen am 11. September zur Wahl des Butjadinger Gemeinderates an. Die Kandidatenliste ist aber noch nicht geschlossen und kann um weitere Bewerber ergänzt werden.

Angeführt werden soll die Liste vom 52-jährigen Industriearbeiter Thorsten Hodi aus Hollwarden. Er hatte 2011 erstmalig für die Grünen für den Gemeinderat kandidiert, in den er Anfang 2013 für den ausgeschiedenen Heinz Friele nachrückte.

Auf Platz 2 wird der 67-jährige Vorsitzende der Grünen-Fraktion sowie auch der Aufsichtsräte der Butjadinger Tourismusgesellschaften, Jürgen Sprickerhof, kandidieren. Der Pädagoge aus Tossens gehörte dem Rat bereits von 1981 bis 1996 an. 2011 kehrte er in die Kommunalpolitik zurück und wurde mit dem viertbesten Ergebnis erneut in den Rat gewählt.

Niederländischer Staatsbürger ist der 68-jährige Hans Hellwig (Listenplatz 3) aus Eckwarden. Der aus Heerlen (Provinz Limburg) stammende ehemalige Organisationsberater im niederländischen Innenministerium war in seiner Heimat zunächst in der Arbeiterpartei (SPD) aktiv und wechselte dann zum 1990 aus der Fusion von vier Parteien entstanden gegründeten Bündnis GroenLinks, den niederländischen Grünen und Linken. Bevor Hans Hellwig vor fünf Jahren mit seiner Familie nach Butjadingen kam, lebten sie elf Jahre in Frankreich.

Der pensionierte Pädagoge Hans-Gerd Gerdes (Platz 4) aus Burhave ist seit 2011, als er erstmalig kandidiert, für die Grünen im Butjadinger Gemeinderat. Der parteilose 64-jährige Naturschützer, Wattführer, Heimatkundler und Vorsitzende des Bürgervereins Burhave möchte sich weiterhin für die grüne Halbinsel engagieren.

Auf eigenem Wunsch auf dem letzten Listenplatz (5) kandidiert Sabine Ecker. Die 61-jährige gelernte OP-Schwester wohnt mit ihrem Ehemann, einem „SPD-Barden“ aus Hamburg, erst seit September 2015 in Tossens. Das Ehepaar war aus gesundheitlichen Gründen aus Berlin ins Nordseebad gezogen.

In Berlin war Sabine Ecker 2012 den Grünen beigetreten und engagierte sich für sie im Bundestagswahlkampf, weil die Grünen in der Atompolitik die glaubhaftste Partei sei. Zu DDR-Zeiten lebte die Neu-Tossenserin in Marienberg im Erzgebirge und schloss sich über die Kirche dem Neuen Forum an. Nach der Wende war sie zunächst in der CDU aktiv, fand sich dort aber nicht richtig aufgehoben.

Die Grünen treten in Butjadingen mit dem Ziel an, wieder mindestens drei Ratsmandat zu erringen.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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