Am Jadebusen - Rund 60 Radfahrer haben sich am Pfingstmontag an der Radtour am Jadebusen beteiligt, viele von ihnen auf ihrem E-Bike. Angesichts des nicht gerade optimalen Wetters – es blies ein kräftiger Wind – waren die Veranstalter mit der Resonanz zufrieden. Am Start waren ganz überwiegend Einheimische. Alle Generationen waren vertreten.
Drei Startpunkte
Drei Startpunkte luden zum Losfahren ein: die Kaskade in Diekmannshausen, das Oberfeuer Preußen-Eck in Eckwarderhörne und die Seefelder Mühle, die auch Zielpunkt der Tour war. In Stadland starteten auch die weitaus meisten Radler, nämlich 37, in Jade schwangen sich 16 aufs Rad, und in Butjadingen 6.
Die Strecke maß insgesamt etwa 80 Kilometer, aber kein Teilnehmer musste sie komplett fahren. Unterwegs hatten die Veranstalter 14 Stempelstationen eingerichtet. Wer 8 Stempel auf seiner Teilnehmerkarte hatte, konnte an der Seefelder Mühle an einer Verlosung teilnehmen.
Zu den Teilnehmern gehörten auch der stellvertretende Landrat Dieter Kohlmann und der Butjadinger Bürgermeister Axel Linneweber. Dessen Stadlander Kollege Harald Stindt wartete schon an der Lostrommel, als die beiden an der Mühle eintrafen.
Milch-Ku(h)l-Tour
Dort waltete Sophie Böning ihres Amtes als Glücksfee und zog die Gewinner der rund 30 Preise, die die Veranstalter eingeworben hatten – etwa Gutscheine und Leckereien aus der Region. Unter den Gewinnern war auch eine Familie aus Bad Hersfeld: Jedes ihrer vier Mitglieder bekam einen Preis.
Veranstalter waren die Gemeinden Stadland und Jade, der Tourismus-Service Butjadingen (TSB) sowie der Kreislandvolkverband Wesermarsch. Das Kreislandvolk war dabei, weil die Route der Milch-Ku(h)l-Tour folgt, mehreren Strecken, auf denen sich Radfahrer über Landwirtschaft und Milcherzeugung in der Wesermarsch informieren können. Die Informationen gibt es an stählernen Kuh-Silhouetten, die als Stempelstationen dienten. Noch deutlicher zum Ausruhen luden zwei andere Stempelstationen ein: die bei den Melkhüs in Augustgroden und an der Deichschäferei in Feldhausen.
