Wie fühlt sich das Volk Israel nach über 30 Jahren Wüstenwanderung? Kommt es zur Katastrophe, als eine Hungersnot droht und der alte Anführer Mose stirbt? Warum sind Posaunen in Jericho verboten? Diese und andere Fragen werden humorvoll in dem Kindermusical „Trau´n wir uns den Wolken nach“ beantwortet, das an diesem Sonntag in der Stadtkirche aufgeführt wird. Beginn ist um 16.30 Uhr. Über 60 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 17 Jahre werden mitwirken. Beteiligt sind die Kinder- und Jugendchöre aus Brake, Holle und Hude. Neu ist die Kooperation mit der Grundschule Harrien. Gebhard von Hirschhausen hat die Rollen so aufgeteilt, dass die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse mitmachen können. Die Klassenlehrerin Susanne Will souffliert, Kinderchorleiterin Freia Lankenau aus Wüsting dirigiert. Aus Butjadingen wirken mit die Klarinettistin Ute Extra und die Geigerin Beate Hermenau, aus Oldenburg der Posaunist Johannes Rinke und das Piano spielt Kantor Gebhard von Hirschhausen (Brake). Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird aber um eine Spende gebeten.
Neue Räume hat der Familienentlastende Dienst (FED) der Selam Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen in der Breiten Straße 12 in der Braker Fußgängerzone bezogen. Für den erkrankten Abteilungsleiter Jürgen Englisch begrüßten Selam-Geschäftsführer Manfred Diers und die Bereichsleiterin Familie und Freizeit Frauke Andres unter den Gästen unter anderen die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Brake, Ursula Schinski, und den stellvertretenden Landrat Dieter Kohlmann. Beide hoben in ihren Grußworten die Bedeutung der gemeinnützigen Gesellschaft und die wertvolle Arbeit, die von den Mitarbeitern geleistet wird, hervor. Ziel des Familienentlastenden Dienstes ist es, Menschen mit Behinderungen familienunabhängige Freizeitmöglichkeiten zu bieten und den Eltern zugleich Freiräume für andere Aufgaben zu schaffen.
