Rastede - Ninja Sosath siegt bei Landesturnier in Rastede: Ein großes Lächeln bei der Landesmeisterin, die überlegen in der Dressur der Klasse M** war. Die Lemwerderanerin trat für die RUFS Oldenburg an. „Alle drei Prüfungen zu gewinnen, das ist schon äußerst selten“, sagte die Siegerin. Sie betonte, dass ihr Pferd, der achtjährige For Dance, ein gutes Jahr hinter sich hatte und sich gut entwickelt hat. For Dance werde in der Familie bleiben, so die 37-Jährige.

Ihr Mann Hendrik Sosath, der sich beim Springen einbringt, zeigte sich auch zufrieden. In der Klasse S*** mit Stechen qualifizierte sich der Reiter vom Stedinger RUFV Sturmvogel Berne mit gleich zwei Pferden für das Finale am Sonntagnachmittag.

Mit Casino Berlin (4 Fehlerpunkte) sprang der Rang 13 heraus. Mit Casino Grande (9) stand er letztendlich auf Platz 20. Hendrik Sosath freut sich, dass es mit dem Turniersport weiter geht: „Ein großes Lob an den Veranstalter für das gut durchdachtem Konzept.“ Die neue Landesmeisterin der Reiter-Senioren, Frauke Bitterer (TG Weser-West) zeigte ebenfalls eine beeindruckende Leistung. Die glückliche Siegerin: „Mein bisher größter Erfolg.“ Zweite wurde in diesem Wettbewerb Antje Müller (RuFV Rodenkirchen) mit Fernando.

In der Vielseitigkeit der Klasse A gewann Julia Logemann (Stedinger RUFV Sturmvogel Berne) die Bronzemedaille. Vereinskameradin Mairin Buch schaffte mit Lucky Sevens den dritten Rang in der Vielseitigkeit der Klasse L.

Den Bronzeplatz in der Junioren Dressur holte sich Lena Henning (RV Ovelgönne) mit Samun. Bestens drauf war auch das Team vom RV Bettingbühren im Dressurwettbewerb der Klasse A*: Sie schafften den Sprung ins Finale der besten drei Mannschaften.


Neuer Landesmeister wurde der RV Visbek, mit der Wertnote 16,6. Knapp dahinter auf Rang zwei landete der RV Bettingbühren (16,4). Damit wiederholten sie ihre Platzierung der bislang letzten Veranstaltung vor zwei Jahren. Mannschaftsführerin Sandra Marina Bruns war zufrieden: „Wir haben im Mai mit dem Training angefangen. Weil der Zeitraum knapp und es ungewiss war, ob das Turnier stattfindet, haben wir die Kür von vor zwei Jahren eingebaut.“

Die Mannschaft trat mit der gleichen Konstellation wie damals an: Zum Team zählen Esther Hofrichter mit Grits Hit, Milena Munderloh Schulz mit Falconet, Ann-Kathrin Schmidt mit Scarlatto und Jasmin Schmidt mit D`Agostino.

Auch der Nachwuchs hatte seinen großen Auftritt bei den Ponyspielen. Dort war der RV Ovelgönne gleich mit zwei Mannschaften am Start.