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Oldenburger Landesturnier Wesermarsch-Quartett reitet auf Rang sieben

Wolfgang Böning

Rastede/Wesermarsch - Der Kreisreiterverband Wesermarsch hat beim Landesturnier in Rastede die Finalrunde der besten vier Teams der Mannschaftsspringprüfung Klasse L als Siebter deutlich verpasst. In der Mannschaftsdressur landete RV Ovelgönne auf dem fünften Platz, der RV Bettingbühren wurde Neunter bei insgesamt zehn teilnehmenden Teams.

Bei der Mannschaftsspringprüfung gingen für die Wesermarsch um Mannschaftsführerin Lena Linghart vier Reiterinnen an den Start: Sophie Böttcher mit Cascadero sowie Eske Rowehl mit Quintano (beide Stedinger RUFV Sturmvogel Berne), Emma Duhm mit Cador`s Carlo (Butjadinger RV Stollhamm) und Joana Holst mit Cooper-Lou (Nordenhamer RC).

Auftakt misslungen

Der Auftakt misslang, denn Joana Holst schied nach drei Verweigerungen aus. Eske Rowehl und Emma Duhm handelten sich 18 beziehungsweise 17 Fehlerpunkte ein. Als letzte Starterin musste Sophie Böttcher durchkommen, um einen Ausschluss zu vermeiden. Das gelang ihr mit einem Null-Fehler-Ritt eindrucksvoll. Am Ende reichten die 35 Punkte für die siebtplatzierten Wesermärscher nicht zum Einzug ins Finale. Es gewann Ammerland (0 Fehler), gefolgt von Oldenburg-Münsterland II (6) und Delmenhorst (8).

Ein Publikumsmagnet ist immer wieder die Mannschaftsdressur. Die Viererteams mussten eine fünfminütige Kür reiten. Die Lektionen und der musikalische Inhalt waren frei wählbar. Die Gesamtwertung setzt sich aus der A-Note (Inhalt, Gangart und Gehorsam) sowie der B-Note (künstlerische Gestaltung) zusammen.

Finale deutlich verpasst

Bei diesem Wettbewerb glänzte der RV Bettingbühren im Vorjahr mit der Vizemeisterschaft. Doch diesmal war das Quartett weit vom Finale entfernt. Bettingbühren trat mit der Mannschaftsführerin Lina Biehler und den Paaren Martin Müller mit Captain Morgen, Merle Skuza mit Grit`s Hit, Julia Förster mit Domingo und Ann-Kathrin Schmidt mit D`Agostino an. Die Bewertung aus der A-Note (7.0) und der B-Note (7.3) ergab eine 14.3 und den neunten Rang. Besser lief es für den RV Ovelgönne, der mit der Teamleiterin Romana de Brito Soares und den Amazonen Eske Poelman mit Rhythm of the Dance, Christine König mit Hilton Dream, Giannina Mammone mit Cafe Noir und Lia Marie Spekker mit Bellissima am Start war. Die A-Note (7.5) und die B-Note (8.0) ergab eine 15,5 und Platz fünf. Das Finale gewann der Ammerländer RC (35,9).

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