Rodenkirchen - Beruflich war er bei der Bahn engagiert, privat bewegt er sich er am liebsten mit dem Rad: Heinz Hochheiden. An diesem Freitag wird der Rodenkircher 80 Jahre alt.
Seit 1978 Rodenkircher
Seit 42 Jahren wohnt er mit seiner Frau Lore, mit der er seit 55 Jahren verheiratet ist, an der Helgolandstraße im Mühlenland. Das Haus ist auch heute noch der Lebensmittelpunkt der beiden, sagt Heinz Hochheiden. Zur Familie gehören auch seine beiden Kinder, der Schwiegersohn und die drei Enkelinnen.
Feiern will der Jubilar wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht, sondern erst im nächsten zusammen mit seiner Frau, die dann am 22. November 80 Jahre alt wird.
Seine Kindheit und Jugend verbrachte Heinz Hochheiden in Seefeld; nach der Schule erlernte er den Beruf des Herrenschneiders. Zurück von der Bundeswehr, wo er auf dem zweiten Bildungsweg die Fachhochschulreife erworben hatte, wechselte er zur damaligen Deutschen Bundesbahn.
Seine Stationen bei der Bahn waren Wilhelmshaven, Nordenham, Oldenburg und Bremen. Als Bundesbahnoberamtsrat ging der Bahnbeamte in den Ruhestand. Auch ehrenamtlich war und ist er im beruflichen Umfeld tätig: Seit mehr als 40 Jahren leitet er die Ortsstelle des Bahn-Sozialwerks (BSW).
Zudem ist Heinz Hochheiden seit 2010 Vorsitzender der Singgemeinschaft Stadland; vielen Rodenkirchern ist er als Moderator der Konzerte des Chores bekannt.
„Natürlich ohne Motor“
Neben dem Reisen ist das Radfahren die Leidenschaft des Rentners, „natürlich ohne Motor“, wie er betont. Auch sein neues Fahrrad ist noch ohne Fremdantrieb. Nahezu jeden Tag setzt er sich auf sein Tourenrad oder Rennrad und dreht eine Runde. Sein Ziel 10 000 Jahreskilometer will er diesmal schon bis zu seinem Geburtstag erreicht haben.
Zum Kräftemessen hat er mehrmals an Fahrradrennen teilgenommen: den Cyclassics in Hamburg, Rad am Ring auf dem Nürburgring sowie die Muskeltour in Westerstede.
