Rodenkirchen - Ida Nünnemann, Evelyn Mohr und Malte Wiemer sind am Sonntag im Garten des Gemeindehauses konfirmiert worden. Wegen der Corona-Pandemie mussten sie lange auf diesen Tag warten.
Vorreiter Rodenkirchen
Dennoch gehören sie zu den ersten Konfirmanden, die in diesem Jahr in der Wesermarsch eingesegnet wurden. Denn nach einer internen Diskussion hatte die Kirchengemeinde am 16. August mit den Konfirmationen in drei- bis vierköpfigen Kleingruppen begonnen – früher als andere Kirchengemeinden. Nicht nur aus Gründen des Infektionsschutzes finden die Feiern nach Möglichkeit unter freiem Himmel statt.
„Nach dem abgesagten Konfirmanden-Tag wurden unsere Konfirmanden ‚unsichtbar‘“, sagt Pastorin Birgit Faß, „doch jetzt seid ihr wieder da, denn es wurden Wege gefunden, in kleinen Gruppen zu feiern.“
Für die drei Familien wurde ein besonders schönes Ambiente im Pfarrgarten geschafften. Für die liebevolle Dekoration sorgte Küster Wilfried Pargmann, der, unterstützt von ehrenamtlichen Kräften, auch noch jede Menge Stühle in dem Garten aufgebaut hatte.
Für die musikalische Untermalung des Gottesdienstes war die Kirchenmusikerin Marlies Renz zuständig.
„Bis gestern hatten wir aber noch etwas gezittert, ob denn auch das Wetter hält“, sagt Birgit Faß. Doch das Wetter hielt. Und nicht nur das, sondern die Sonne schien und auch der Himmel präsentierte sich in einem strahlenden Blau.
Ein neuer Weg
„Keiner muss wie der Andere sein, jeder muss seinen eigenen Weg finden. Und unsere Tür steht euch immer offen“, gab die Pastorin den Konfirmanden mit auf den Weg.
Wegen Corona wurde auch bei der Einsegnung der Konfirmanden ein neuer Weg gefunden. An diesem Tag legten Angehörige die Hände auf, während die Pastorin den Segen sprach.
Die nächsten Konfirmationen in kleinen Gruppen werden am 13., 26., und 27. September sowie am 18. Oktober gefeiert. Ein großes gemeinsames Fest mit vielen Gästen in der St.-Matthäus-Kirche, das den Jugendlichen wichtig ist, soll nachgeholt werden, sobald es die Corona-Lage zulässt.
