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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren

NWZonline.de Region Wesermarsch

Längster Faden ist 66,25 Meter

14.08.2017

Rodenkirchen Die Wolle des rauwolligen pommerschen Landschafs lag mit jeweils einem Anspinnfaden, in kleinen durchsichtigen Tüten verpackt, für die 43 Teilnehmer der Nordwestdeutschen Spinnmeisterschaft bereit. In der Markthalle hatten zuvor Ute Nordhausen und ihre Kollegen von der Bürger- und Touristikinformation Stadland Tische und Stühle für die Wettbewerbsteilnehmer bereitgestellt. Die Stoppuhren wurden kurz vorher noch einmal überprüft.

15 Minuten Zeit

Anschließend begrüßte Heiko Schmidt vom Landes-Schaftzuchtverband Weser-Ems die Spinnerinnen und Spinner und gab die Wettbewerbsbedingungen bekannt. Innerhalb von 15 Minuten sollte mit der zur Verfügung gestellten Wolle ein langer Faden gesponnen werden. Dafür wurden nur Spinnräder ohne Schnellspinneinrichtungen zugelassen. Jedes einzelne Spinnrad, preislich zwischen 10 und 1000 Euro, wurde vor Beginn des Wettbewerb von Webermeisterin Martina Ressel-Pfaffenschläger gründlich in Augenschein genommen.

Als dann das Kommando „Drei, zwei, eins, los“ von Wilfried Sagkob von der Bürger- und Touristikinformation ertönte, legten die ersten Teilnehmer los. Im Saal wurde es ruhig und nur das Summen der Spulen war zu hören. Mit dabei war auch Birgit Dieterich, aus Stadland. „Ich bin von Anfang an hier dabei“, sagte sie und erzählte, dass sie das Spinnen in der Seefelder Mühle gelernt hat und bis heute aktiv im Spinnkreis ist.

Die Teilnehmer arbeiteten konzentriert. „Das ist eine tolle Wolle“, meinte Birgit Dieterich, während sie mit den Fingern den Faden zupfte und drehte, der dann auf der Spule aufgewickelt wurde. Am Ende reichte es jedoch nur für einen zehnten Platz, aber der Stadlanderin macht es Spaß, dabei zu sein.

Lindeburg holt Titel

Den Gewinn in Höhe von 150 Euro nebst Wanderpokal konnte in diesem Jahr wieder Aukea Lindeburg mit einer Fadenlänge von 66,25 Metern mit nach Hause nehmen. Der Rekord von 2008, von Stefanie Körber – Fadenlänge 77,06 Meter – wurde nicht gebrochen. Auf den zweiten Platz gelangte Dr. Andrea Roeder-Bock mit 58,39 Metern und den dritten Platz belegte Irmgard Jensen vom Spinnkreis Seefeld mit 54,33 Metern.

Beim Jugendspinnwettbewerb traten drei Mädchen an. Hier gewann die zwölf Jahre alte Shanice Bausch vom Butjadinger Spinndönz mit 38,75 Metern. Der zweite Platz ging an die Zwölfjährige Lou Schmitter mit 35,03 Meter und der dritte Platz an Eske Henkensiefken, 13 Jahre, von der Spinnköppel Halsbek und zum vierten Mal dabei, mit 25,24 Metern. Sie spinnt bereits seit fünf Jahren, verriet Eske Henkensiefken. Gelernt hatte sie das Spinnen bei einer Ferienpassaktion und ist seitdem dabei geblieben. „Ich finde es einfach toll“, schwärmte die 13-Jährige. Sie nutze das Spinnen vor allem als Ausgleich zum stressigen Schulalltag sagte sie.

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