Schwei - Max kann gar nicht genug bekommen von den Bläschen, die aus seinem großen gelben Becher blubbern. Die Erzieherin Denise Möbus schaut dem Dreijährigen aufmerksam zu. Denn Max spielt nicht nur, Max forscht.
Das können Max Speckels und die 50 anderen Kinder in der Schweier Tagesstätte Lüttje Lüü auch weiterhin tun, denn die Einrichtung ist jetzt offiziell für zwei weitere Jahre als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert worden. Schon seit 2013 trägt die Tagesstätte diesen Titel.
Um ihn zu behalten, wird die Kita regelmäßig von der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ in Berlin überprüft, und zwar vor allem in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Für Max und die drei anderen Kindergarten- und Krippenkinder, die sich um Denise Möbus scharen, geht es um Naturwissenschaften, hier um das Naturphänomen Wasser. Was zeichnet Wasser aus? Welche Eigenschaften hat es? Was kann ein Kind damit anfangen?
Zusammen mit ihren Kolleginnen Jasmin Varenkamp und Christine Rabin bringt Denise Möbus den Kindern dieses Phänomen in kleinen Gruppen näher – jeweils eine Stunde pro Woche. Das macht Spaß, wie Max sofort gemerkt hat: Wenn die 22-Jährige Seifenblasenmix und Zuckerwasser zusammenkippt und Max dann kräftig in den Strohhalm pustet, türmen sich die Bläschen auf.
