Seefeld - Regen und Wind trotzend trafen sich jetzt mehrere Ehrenamtliche an der Seefelder Mühle, um die vorbereiteten Beete mit Stauden zu bepflanzen. Schritt für Schritt geht es auf diese Weise mit der Neugestaltung des Mühlengeländes voran.
Die beiden neu angelegten Boule-Plätze in Turniergröße sind fertig, die Fahrradständer samt E-Bike-Ladestation mit drei Steckplätzen sind installiert, und der frisch gesäte Rasen bekennt langsam Farbe – auch wenn das Wachstum aufgrund der herbstlichen Wetterverhältnisse etwas schleppend vorangeht.
Nachdem die zweite Vorsitzende des Mühlenvereins, Cornelia Iber-Rebentisch, den Bewilligungsbescheid der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung für die beantragten Pflanzen zur Neugestaltung des Mühlengeländes erhalten hatte, wurde umgehend nach einem Termin für eine Pflanzaktion geschaut.
Und so trafen sich dann mehrere Freiwillige, um unter der fachkundigen Anleitung von Bärbel König-Riesner unterschiedliche insektenfreundliche Stauden in die Beete rund ums Mühlencafé zu pflanzen. Ein heftiger Regenschauer unterbrach die Aktion kurz, bevor es bei Sonnenschein und Wind weitergehen konnte.
Insgesamt hat das Kulturzentrum für das Projekt „Geländegestaltung mit einheimischer, insektenfreundlicher Bepflanzung“ eine Fördersumme in Höhe von 7160 Euro zugesagt bekommen. Von diesem Geld wurden und werden Stauden, Kräuter und offenblütige Kletterpflanzen sowie regionale Obstbäume, Beerensträucher, Waldbeeren und Blumenzwiebeln für Frühblüher angeschafft. Außerdem reicht das Geld für fünf Nistkästen, drei Insektenhotels, zwei Regenwassertonnen und zwei Rankhilfen.
Das Seefelder Mühlenteam freut sich darauf, dass die Großbaustelle bald Geschichte ist und alles neu grünt und blüht und brummt und summt.
