Augusthausen - Zum „Tag der offenen Gartenpforte“ hatten Christa und Hans Meinen in Augusthausen wieder geladen. Die Aktion stieß mit gut 300 Besuchern an zwei Tagen auf eine gute Resonanz. Den Erlös aus der Veranstaltung gibt das Ehepaar gerne an soziale Projekte weiter.

In diesem Jahr haben sie den Förderverein stationäres Hospiz Wesermarsch bedacht, der anstrebt, ein stationäres Hospiz in der Wesermarsch einzurichten. Der Vorsitzende des Fördervereins, Udo Stallkamp, nahm die Spende von 800 Euro gerne für das Projekt entgegen.

Der Rodenkirchner setzt sich als Hospizbegleiter für die Sache ein. Auslöser für sein Engagement sei die Begleitung eines Bekannten auf seinem letzten Lebensweg gewesen, erzählt er. Udo Stallkamp baute den Kontakt zum Ovelgönner Mark Castens vom Verein „Lebenswunsch“ auf.

Die Idee ein Hospiz in der Wesermarsch zu errichten traf auf breite Zustimmung. Der 44-jährige Udo Stallkamp ist sich bewusst, dass dies sicherlich ein langer Weg werde. Er und seine Mitstreiter wollen ihn aber mit aller Kraft verwirklichen, sagt er. Im Oktober 2022 hat ein Team einen Förderverein gegründet, der das Ziel des Baus eines stationären Hospizes verfolgt. Seit dem 17. März ist der Förderverein stationäres Hospiz Wesermarsch ein eingetragener Verein und darf Spenden entgegennehmen und Spendenbescheinigungen ausstellen. Der Förderverein hat aktuell über 50 Mitglieder.