Gute Nachwuchsarbeit sei für Vereine und die Gesellschaft „eine wichtige Aufgabe“, weiß die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag aus Delmenhorst, zu deren Wahlkreis die Wesermarsch gehört, und fügt an: „Mit dem Projekt „So geht sozial“ interessiert und begeistert der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuz (DRK) Wesermarsch junge Menschen für den Katastrophenschutz“.
„Durch meine Arbeit als Jobcoach komme ich mit vielen jungen Menschen in Kontakt. Es macht mir große Freude, den Schülerinnen und Schülern zusätzlich zu den Jobperspektiven auch ehrenamtliches Engagement näher zu bringen“, berichtet der Projektverantwortliche Marco Busch.
Erst kürzlich konnte Marco Busch mit Tino Roccor und Sascha Minnemann nach Berlin reisen. Dort wurde der DRK-Kreisverband Wesermarsch mit dem 3. Platz des Förderpreises „Helfende Hand“ des Bundesinnenministeriums ausgezeichnet.
Besonders an dem Projekt „So geht sozial“: Der DRK Kreisverband macht nicht nur Werbung für das eigene Angebot, sondern für alle Institutionen im Katastrophenschutz. Susanne Mittag ist Mitglied des Innenausschusses des Bundestages, der für das Thema Katastrophenschutz zuständig ist; sie zeigte sich von dem Projekt begeistert und bot weitere Unterstützung an: „Ich helfe gerne mit, wenn es darum geht, Menschen für ein Ehrenamt oder den Katastrophenschutz zu begeistern.“
Zusätzlich sprachen Susanne Mittag und Marco Busch über weitere mögliche Projektideen und Angebote für junge Erwachsene.
So soll das Preisgeld in weitere Nachwuchsprojekte investiert werden.
Investiert hat auch Arp Hellmers – in die gute Sache. Während der „3. Norddeutschen Meisterschaften im Tannenbaumweitwurf“ auf seinem Hof in Golzwarden am vergangenen Samstag übergab er eine stattliche Summe an den Verein „Lebenswunsch“ (www.lebenswunsch.org) von Mark Castens. Der Initiator und Vorsitzende hatte es sich nicht nehmen lassen, selbst an der Schmalenflether Straße vorbeizuschauen, um die 500 Euro persönlich entgegen zu nehmen. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, sterbenskranken Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen – und dafür werden immer Finanzmittel benötigt. Einen ersten Wunsch habe man in diesem Jahr bereits erfüllen können, berichtete Castens: Am 2. Januar sei man mit einem Gast des Friedel-Orth-Hospiz in Jever noch einmal über die Nordseeküste geflogen – das war der Wunsch von Frau Z. Noch an Heiligabend hatte Castens Kontakt zu einem Piloten aufgenommen und konnte auch ein Flugzeug organisieren. Aufgrund des Wetters wurde der Termin auf den 2. Januar gelegt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde Frau Z. mit ihrer Schwester und einer Mitarbeiterin von Mark Castens aus dem Hospiz abgeholt und zum Flugplatz Mariensiel gefahren. Dort empfing der Bremer Pilot Börje Horn seine Fluggäste und nahm die Wunschziele entgegen. Es ging entlang der Nordseeküste von der Ems bis zur Elbe und der Pilot steuerte das Kleinflugzeug auch über Nordseeinseln. „Der beste Tag der Woche“, sagte sie, als sie der Wunscherfüller vom Verein Lebenswunsch in die Arme nahm. Zurück im Hospiz in Jever gab es zum Abschluss für alle Beteiligten noch Kaffee und Tee und natürlich Krüllkuchen.
Die SV Werder-Legende Dieter Burdenski umarmte Andreas Saralidis ganz herzlich, als er von dem 50-jährigen Braker und eingefleischtem Werder-Fan einen Zinnteller mit Fußballmotiv überreicht bekam. Für Andreas Saralidis war es da schon nebensächlich, dass der SV Werder Bremen das Finale beim Oldenburger Hallenfußballturnier gegen Benfica Lissabon mit 4:6-Toren verloren hatte. In seinem Rucksack hatte der Braker mehrere Geschenke für seine Idole dabei. Der ehemalige Werder-Profi und Publikumsliebling Ailton (ovales Bild) kennt Andreas bereits und kam sogleich auf ihn zu. Der Brasilianer bekam ebenso einen Pokal überreicht wie Tim Wiese. Das Treffen mit den Stars hatte Michael Rockel organisiert.
Wie in jedem Jahr brachten die Sternsinger der katholischen Kirchengemeinde St. Marien Brake jetzt ihren Segen ins Kreishaus. Zugleich war der Besuch im Büro von Landrat Thomas Brückmann der letzte Auftritt der Braker Sternsinger. Der Erlös der diesjährigen Sternsingeraktion geht an eine Schule in Sambia, die zur Missionsstation der Dominikanerinnen gehört. Mangels staatlicher Gelder müssen in dem afrikanischen Land Eltern für ihre Kinder Schulgeld zahlen, was wiederum etlichen Familien finanziell nicht möglich ist. Somit sollen die Erlöse der Sternsingeraktion, die von den besuchten Institutionen sowie Privatpersonen gespendet wurden, dazu beitragen, dass Schülern aus bedürftigen Familien eine Schulbildung nicht verwehrt bleibt.
