Schwei - „Wir sind für die Zukunft gut gerüstet.“ Das hat Petra Leifert, die Vorsitzende des Freundeskreises Petit-Caux, jetzt bei der 30-Jahr-Feier der Kommunalpartnerschaft zwischen Stadland und der Gemeinde in der Normandie gesagt. Wegen Corona fand die Feier mit zweijähriger Verspätung statt.
Nach ihrer Ansicht ist die Basis dafür in den vergangenen 32 Jahren geschaffen worden. Mit in einem Koffer gesammelten Erinnerungsstücken ließ der Freundeskreis die Ereignisse seit Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen beiden Gemeinden im Jahr 1990 Revue passieren. Die humorvoll verpackten Koffergeschichten bildeten einen gelungenen Programmteil des Festaktes, mit dem jetzt im Schweier Krug gemeinsam mit 50 Gästen aus Petit-Caux gefeiert wurde (die NWZ berichtete).
Zusammen mit der 2. Vorsitzenden Sigrid Burmester und Freundeskreis-Geschäftsführerin Edith Zurhold-Duvieuxbourg erinnerte Petra Leifert unter anderem an die wechselseitigen jährlichen Besuche, Schulaustausche und Ausstellungen sowie an die Fahrradtour von Stadland nach Petit-Caux und die Herausgabe eines gemeinsamen Kochbuches.
Jürgen Janssen, der die Festveranstaltung moderierte, entsann sich der ersten Fahrt einer Stadlander Delegation, der er damals als Mitglied des Stadlander Rates angehörte, zur Kontaktaufnahme nach Petit-Caux. „Weil wir nicht wussten, was uns erwartet, sind wir etwas ängstlich aus dem Zug ausgestiegen. Das Eis war aber schnell gebrochen. Es passte alles zusammen und hat sich über die Jahre bewährt“, schilderte Jürgen Janssen, für den die Rückfahrt unvergesslich bleibt. Einige Präsente der Franzosen, insbesondere der Calvados, hätten ihr Ziel nicht mehr erreicht
Mit einem Glas Calvados stieß auch Christian Belletre, bisheriger Präsident des Partnerschafts-Komitees in Petit-Caux, mit den Teilnehmern der Jubiläumsveranstaltung auf die deutsch-französische Freundschaft an. Dass bei jedem Treffen immer neue Freunde hinzukämen, sei ein Beweis für die Lebendigkeit der Partnerschaft, freute sich Belletre. Er stellte Nataly Deletoille vor, die seit Juli seine Nachfolgerin ist.
