Elsfleth - Das Dienstgebäude der Freiwilligen Feuerwehr Neuenbrok ist in die Jahre gekommen und soll saniert werden. Die Stadtverwaltung hat nun den Ratsvertretern eine Übergangslösung präsentiert. Auch, weil das Raumangebot während der Corona-Pandemie sehr begrenzt ist und sich die erforderlichen Abstände kaum einhalten lassen, werden für die Feuerwehrleute vorübergehend zwei Container angebaut. Sie bieten genügend Platz für jeweils sechs Spinde. Die Maßnahme erläuterte Bauamtsleiter Hartmut Doyen in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses.
Haushaltsplan für 2022
Elsfleths Kämmerin Julia Bernhardt stellte im Finanzausschuss den Haushaltsplanentwurf sowie die Haushaltssatzung für 2022 vor, die der Stadtrat bei seiner Sitzung am 10. Februar beschließen wird.
Sie merkte an, dass sich der Haushaltsplanentwurf um 59 500 Euro verbessere und der Fehlbetrag für 2022 rund 544 400 Euro betragen werde. Weil im Jahr 2020 eine Rücklage aus Überschüssen in Höhe von fast zwei Millionen Euro gebildet werden konnte, sei kein Haushaltssicherungskonzept aufzustellen. Durch die bestehende Rücklage könnten der Fehlbetrag 2021 und voraussichtlich auch der Fehlbetrag 2022 gedeckt werden.
Im Investitionsprogramm, das Julia Bernhardt erläuterte, sind 152 600 Euro für den Ankauf einer Gewerbefläche sowie 392 800 Euro für eine außerplanmäßige Auszahlung hinsichtlich der Baumaßnahme „Feuerwehr Altenhuntorf“ enthalten. Vorgezogen wird laut Haushaltsplanentwurf 2022 die Instandhaltung der Sitzbänke in der Elsflether Stadthalle. Für 2023 waren dafür 10 000 Euro veranschlagt worden. Die Arbeiten sollen nun in diesem Jahr erfolgen.
Untergrund herrichten
Ebenfalls für dieses Jahr sind die Arbeiten bei der Freiwilligen Feuerwehr Neuenbrok vorgesehen. „Wir müssen die Umkleidesituation wegen der Pandemie entzerren“, sagte Bauamtsleiter Hartmut Doyen, der die Maßnahme begründete. Für die Feuerwehr Neuenbrok werde die Stadt zwei Container anmieten. In den Haushaltsplänen für 2022 und 2023 seien dafür jährlich 10 000 Euro eingeplant.
Die Container würden im Längsverlauf auf einer Länge von zwölf Metern angebaut. Die Verbindung ins Gebäude werde durch den Ausbau des Fensters links neben dem Tor hergestellt. Der Sanitärbereich im Dienstgebäude werde modernisiert und erweitert und zusätzlich mit Duschen ausgestattet.
Bevor die beiden Container aufgestellt werden können, muss noch ein Streifenfundament angelegt werden. Um den Untergrund herzurichten, hat die Verwaltung laut Hartmut Doyen 10 000 Euro veranschlagt.
