Brake - An der Paddstock-Schule in Brake wurde am Freitag um 11 Uhr der Alltag unterbrochen: Schülerinnen und Schüler sowie die Mitarbeitenden kamen auf dem Schulhof zusammen, um innezuhalten und damit ihren Wunsch nach Frieden in der Welt und ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine auszudrücken.
Spontane Gespräche als Antwort auf die Fragen und Nöte der Schüler sowie altersgerechte Thematisierung im Unterricht aller Klassenstufen hatten die Woche bestimmt. Zur Teilnahme an einer Schweigeminute hatte der „Arbeitskreis niedersächsischer Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung“ seine knapp 50 Mitgliedsschulen eingeladen. In dem dazu verfassten Text heißt es: „Wir sind bestürzt über das Leid, das durch einen Krieg in Europa über die direkt betroffenen Menschen gekommen ist. Wir erleben, dass auch unsere Schülerinnen und Schüler verstärkt Sorgen und Ängste angesichts dieser neuen Krisensituation haben und für viele von ihnen dieses schwer zu verarbeiten ist. Die Form dieser Aktion ist geeignet, die derzeit im Unterricht stattfindenden Gespräche über die Sorgen und Ängste in sichtbares Handeln zu verwandeln.“ Diese Gedanken stellte Schulleiter Peter Steffens den Teilnehmenden vor.
