„Kreisverkehr für Elsfleth eine runde Sache?“, Ð vom 7. Dezember
„Jetzt möchte der neue Stadtrat von Elsfleth für die Zukunft Nägel mit Köpfen machen – das finde ich eine gute Sache. Ich finde die Idee von CDU-Mitglied Sven Semprich von einer Zukunftswerkstatt für Elsfleth, in der die Bevölkerung einbezogen wird, genial.
Im Bericht vom 7. Dezember las ich, dass der Stadtrat zur Verkehrsplanung der B 212 als Alternative zu den Ampeln an den Hauptkreuzungen zwei Kreisverkehr-Anlagen plant. Warum gibt es keine weiteren Alternativen?
Wäre ein Neubau der B 212 mit Anschlussstellen für neue Gewerbegebiete nicht sinnvoller, als zwei Kreisverkehr-Anlagen?
Tatsächlich könnte es zu häufigen Staus auf der Bundesstraße kommen. Dieses Szenario hatte sich nach einemNWZ
-Bericht am 14. Januar abgespielt. Durch eine kleinere Ursache entstand eine große Wirkung. Ich bin der Meinung, dass der Verkehrsstrom der B 212 durch einen Neubau einer Ortsumgehung reibungsloser verlaufen würde.Außerdem stellt sich die Frage, wie die Bewohner mit ihren Fahrzeugen aus den Seitenstraßen in den Kreisverkehr gelangen sollen?
In den Seitenstraßen würde es zu einem hohen Verkehrsaufkommen kommen. Es gibt an der Oberrege drei Supermärkte, die meiner Meinung mit dem Fahrzeug aus den Seitenstraßen schwer zu erreichen wären. Ein Verkehrschaos wäre vorprogrammiert.
Durch vernünftige Rahmenbedingungen sollten sich durch einen Neubau der B 212 Industrie- und Gewerbebetriebe ansiedeln, um die Stadtentwicklung im positiven Sinne voranzubringen. Dies wäre mein Vorschlag zur Bewältigung des Verkehrsstroms der B 212 in Elsfleth.
Gerd Czytrich, Oldenburg
