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Aktionsbündnis gegen die Weservertiefung „Kommt das Elbe-Desaster jetzt zu uns?“

Baggerarbeiten zur Elbvertiefung in Hamburg

Baggerarbeiten zur Elbvertiefung in Hamburg

DPA/Archiv

Nordenham - Die Elbvertiefung in Hamburg ist aus Sicht von Umweltschützern ein Lehrstück für eine verfehlte Planung zu Lasten der Tier- und Pflanzenwelt. Welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus für die beabsichtigte Vertiefung der Weserfahrrinne zwischen Nordenham und Brake ziehen? Um diese Frage geht es bei einem Vortragsabend am Montag, 27. Februar, im Güterschuppen des Theaters Fatale. Zu der um 18.30 Uhr beginnenden Veranstaltung lädt das Aktionsbündnis gegen die Weservertiefung ein.

Ökologische Probleme

Als Referentin tritt Beatrice Claus auf. Sie ist bei der Naturschutzorganisation Word Wide Fund for Nature (WWF) als Referentin für Wattenmeer und Ästuarschutz tätig. Beatrice Claus eröffnet die Veranstaltung mit einem Vortrag über die Elbvertiefung und deren Folgen. Am Beispiel der Elbe schildert sie, welche ökologischen Probleme die Vertiefungen von Flussmündungen mit sich bringen können.

Umweltschützer kritisieren, dass die jüngste Elbvertiefung zu einer Vielzahl von negativen Auswirkungen geführt habe. Dazu zählten vor allem die Verschlickung und vielfältige Beeinträchtigungen des Ökosystems. Die zunehmende Trübung und der Sauerstoffmangel im Wasser hätten seit 2020 zu einem vermehrten Fischsterben geführt.

Für die verantwortlichen Behörden sei es schon schwierig, genügend Baggerfirmen und Personal zu finden, um der Schlickproblematik entgegenzutreten. Hinzu kämen explodierende Kosten. Es sei zu Böschungsabbrüchen gekommen, so dass der erlaubte Tiefgang reduziert werden musste. Über die Ablagerungsorte für die zum Teil belasteten Schlickmengen hat sich ein Streit zwischen Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen entwickelt.

Neue Petition

Das Aktionsbündnis gegen die Weservertiefung hat den Vortrags- und Diskussionsabend unter das Motto gestellt: „Kommt das Elbe-Desaster jetzt zu uns?“ Während der Veranstaltung stellt das Aktionsbündnis auch seine neue Petition an den niedersächsischen Landtag vor, die vor Ort unterschrieben werden kann. Für die Bewirtung mit Getränken sorgt das Team des Theaters Fatale.

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