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NWZonline.de Region Wesermarsch

Deutsches Rotes Kreuz: Bei Blutspenden trotz Steigerung noch Luft nach oben

12.06.2018

Wesermarsch Die Zahl der Blutspender in der Wesermarsch nimmt wieder zu. Diese und andere Erfolge vermeldete Kreisgeschäftsführer Peter Deyle in der Kreisversammlung des Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Ovelgönne. Nach 7904 Blutspenden im Jahr 2015 und 7246 in 2016 waren es im vergangenen Jahr 7970 Männer und Frauen, die „zur Ader gelassen“ werden konnten. Allerdings ist man damit von der Höchstmarke der letzten 15 Jahre – 9639 Spender im Jahr 2007 – noch weit entfernt.

Stellvertretender Landrat Dieter Kohlmann (CDU) beklagte in seinem Grußwort deshalb auch die mangelnde Bereitschaft zu dieser „Selbstverständlichkeit“. Neben Kohlmann begrüße Kreisvorsitzender Karl-Heinz Röben Karin Evers-Meyer als Ehrengast. „Ich bin ja die Neue“, stellte sich die langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete aus Zetel den gut 50 Anwesenden vor. Denn Evers-Meyer ist erst seit gut einem Jahr Vizepräsidentin des Landesverbandes Oldenburg und wird wohl in dieser Woche zur Präsidentin gewählt werden. „Wenn alles klappt“, so Evers-Meyer, tritt sie dann die Nachfolge von Dieter Holzapfel aus Oldenburg an.

Deutliche Zuwächse verzeichnet der Kreisverband im Bereich der Lehrgangsangebote: 3201 Teilnehmer (2016: 2803) absolvierten Erste-Hilfe- und darauf aufbauende Lehrgänge. Das Angebot, sich für Hilfe im Notfall zu qualifizieren, wurde auch von vielen Betrieben nachgefragt. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl des Landkreises seien 3201 Teilnehmer „eine gute Quote“, betonte Deyle. Auch der 2013 begonnene Hausnotruf entwickelt sich zur Zufriedenheit des Kreisgeschäftsführers. Ende 2017 nahmen 296 Menschen diesen DRK-Service in Anspruch, aktuell seien es schon über 310, erklärte Deyle. Wobei er die deutlich gestiegene Verweildauer von 16,2 Monate in 2016 auf 22,1 Monate besonders hervorhob. Deyle sieht darin ein Indiz dafür, dass kranke oder behinderte Menschen, die jederzeit mit gesundheitlichen Risiken rechnen müssen, oder Menschen, die sich nach einer vorzeitigen Krankenhausentlassung alleine zu Hause unsicher fühlen, sich zeitiger für den Hausnotruf entscheiden, weil sie auf ein selbstständiges Leben im vertrauten Umfeld so lange wie möglich nicht verzichten wollen.

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Ganz wesentlich getragen wird die Arbeit des DRK von mehr als 700 ehrenamtlichen Helfern. Einige sind schon sehr lange dabei, so dass Kreisvorsitzender Karl-Heinz Röben einige Ehrungen vornehmen konnte. Mit Blumenstrauß und Präsent bedankte er sich für 45 Jahre Sozialarbeit bei Lotte Bohlken aus Schwei. Ausgezeichnet wurden Olaf Stieglitz aus Brake (35 Dienstjahre), Herlint Looschen aus Elsfleth und Tom Tantzen aus Oldenbrok (beide 25 Jahre). Nachgeholt werden die Ehrungen für Irmgard Pauka für 30 Jahre Sozialarbeit und für Marga Höpken, beide Jaderberg, für 25 Jahre.

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