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NWZonline.de Region Wesermarsch

Familienleben positiv beeinflusst

13.04.2021

Wesermarsch Auch wenn für Marion Hähnel und Brigitte Ohmstede die schönen Zeiten mit ihren Pflegekindern deutlich überwiegen, haben sie die vergangenen Jahre auch vor Herausforderungen gestellt. Diese würden nicht immer direkt mit den Kindern zusammenhängen.

„In 20 Jahren Pflegeschaft habe ich viele neue Freunde gefunden – aber auch viele alte Freunde verloren“, gesteht Hähnel. Dies habe vor allem daran gelegen, dass einige mit den „Macken“ oder Krankheiten der Pflegekinder, die sich teilweise auch erst nach einiger Zeit gezeigt haben – dazu können Autismus, Gendefekte oder das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) gehören – nicht hätten umgehen können. Manchmal reiche es aber auch schon, wenn das Pflegekind beim Essen schmatzt. „Es gibt Menschen, die können den Weg dann einfach nicht mitgehen“, weiß auch Ohmstede.

Beide Frauen sind dennoch überzeugt, dass die Pflegekinder ihr Familienleben positiv beeinflusst haben. „Die guten Momente, in denen man gemeinsam lacht, überwiegen für mich einfach“, sagt Ohmstede. Dieses positive Gefühl habe sie auch an ihre mittlerweile erwachsenen vier leiblichen Töchter weitergegeben. „Meine älteste Tochter hat auch ein Pflegekind bei sich aufgenommen“, so Ohmstede.

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Dass auch die Tochter von Marion Hähnel stärk durch das Engagement ihrer Eltern für Pflegekinder beeinflusst wurde, berichtet die 58-Jährige. Ihre Tochter hat Jura studiert – und sich auf Pflegekindschaftsrecht spezialisiert. „Ich denke, dass sie die Hilflosigkeit der Pflegekinder sehr geprägt hat. Deshalb hat sie sich für diesen Bereich entschieden“, sagt Hähnel.

Hähnel und Ohmstede wissen: In der Wesermarsch ist der Bedarf an Pflegefamilien hoch. Sie appellieren: Wer sich vorstellen kann, ein Pflegekind bei sich aufzunehmen, soll sich melden (siehe Infokasten). „Traut euch!“, ermutigen Hähnel und Ohmstede, die ihre Entscheidung nicht bereut haben.

Svenja Gabriel-Jürgens Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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