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NWZonline.de Region Wesermarsch

Veterinäramt: 31 Halter müssen ihre Tiere abgeben

03.02.2018

Wesermarsch /Friesland Auch im vergangenen Jahr hat der Zweckverband Veterinäramt Jade-Weser wieder Kontrollen zum Tierschutz vorgenommen. Das berichteten Verbandsgeschäftsführer Dr. Norbert Heising und Veterinärdirektorin Dr. Melanie Schweizer im Jahresrückblick. Der Zweckverband übernimmt in den Landkreisen Friesland, Wesermarsch und Wittmund sowie in Wilhelmshaven alle kommunalen Aufgaben des Veterinärwesens und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes.

So wurden im vergangenen Jahr vom tierärztlichen Personal 1320 Kontrollen (plus 7,8 Prozent) in 757 Tierhaltungen (plus 8 Prozent) vorgenommen – häufig waren Nachkontrollen nötig. Gegen 31 Personen (Vorjahr 28) wurden Tierhaltungsverbote verfügt. „Da zögern wir nicht“, stellte Heising klar. „Es gibt Betriebe, die immer und immer wieder verstoßen. Oft bedeutet das dann auch, dass ein Gerichtsverfahren eingeleitet wird.“

In elf Fällen wurden Personen vernachlässigte Tiere weggenommen, überwiegend Klein- und Heimtiere. „Da sehen wir oft für uns unvorstellbare Situationen.“ Häufig seien es dabei Halter, die beim Auszug einfach die Tiere in der Wohnung zurücklassen – ohne Wasser, ohne Futter.

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Oft lassen Tierhalter ihre erkrankten Tiere aber auch nicht ausreichend ärztlich versorgen – betroffen seien etwa Hunde mit hochgradig stark juckenden Ekzemen oder auch verwurmte Tiere.

Als konkrete Beispiele für Vorfälle in der Wesermarsch nannten Heising und Schweizer das Vorgehen gegen einen Rinderhalter, der einem Haltungsverbot seiner mehr als 200 Rinder nicht nachgekommen war. Erst unter Polizeischutz konnten die Tiere abtransportiert werden. In einem anderen Fall ließ ein Nebenerwerbslandwirt einen Bullen wissentlich drei Tage bei widrigem Wetter im kalten Schlamm stecken. Das Tier musste getötet werden.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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