Wesermarsch - Die Fußballer des TuS Jaderberg haben am Freitag auswärts gegen die SG Elmendorf/Gristede mit 5:0 (2:0) gewonnen. Mit 31 Punkten stehen sie so gut wie sicher in der Aufstiegsrunde.
SG Elmendorf/Gristede - TuS Jaderberg 0:5 (0:2). Der Gäste-Sieg hätte höher ausfallen können. SG-Torwart Kai Böseler hielt einen an Dennis Jöstingmeier verursachten Foulelfmeter von Fokko Kramer. Zuvor hatte ein Gristeder Spieler die Rote Karte gesehen (59.). Zwar spielte der TuS in Überzahl ineffektiv – mehr als ein Abseitstor sprang zunächst nicht heraus –, aber zum Schluss legte er nach.
„Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung“, sagt Gästetrainer Stefan Jasper. „Wir haben noch keinmal auf einem großem Platz trainieren können, das hat man dem Spiel auch angemerkt. Aber die Jungs haben von Beginn an das Spiel bestimmt. Das nicht alles rund läuft, ist klar, aber wir sind ohne Gegentor geblieben und haben weitere Chancen kreiert.“ Seine Elf benötige noch den Feinschliff, aber es sei wichtig gewesen, gut zu starten. SG-Coach Steffen Wilkens sprach von einem verdienten Sieg für den TuS. Das Spiel seiner Elf in Halbzeit eins habe an einer Leistungsverweigerung gegrenzt.
Tore: 0:1 Lukas von Waaden (2.), Florian Leskys (30., Eigentor), 0:3 Jonas Jürgens (56.), 0:4 Jörn Jürgens (80.), 0:5 Kevin Mondorf (90.+3.).
1. FC Nordenham - SVE Wiefelstede 2:4 (1:3). Der FCN leistete sich entscheidende individuelle Fehler. FCN-Trainer Mario Heinecke: „Bei drei Gegentoren haben wir kräftig mitgeholfen.“ Sein Gegenüber Mario Anderer sagte: „Gegen unseren Angstgegner haben wir drei Punkte eingefahren. Das nenne ich einen guten Start nach der Winterpause.“
FCN-Spieler Suayb Gürbüz meinte: „Wir haben gegen ein Spitzenteam spielerisch mitgehalten.“ Sein Mitspieler Niklas Weers sagte: „Nach einem verlorenen Zweikampf hatten wir spätestens nach 15 Sekunden den Ball wieder in unseren Reihen.“
Dem FCN fehlte die Entschlossenheit für ein frühes Pressing. Trotzdem war er in Halbzeit zwei überlegen. Der SVE verteidigte oft mit sechs Spielern in der Abwehrkette. Anderer: „Wenn eine Elf mit zwei Toren führt, zieht sie sich gerne zurück.“ Beide Teams ließen noch gute Chancen aus.
Tore: 0:1 Tavan (7., Eigentor), 0:2 Oltmanns (23.), 1:2 Daniel Bremer (43.), 1:3 Sylvester (45.), 2:3 Suayb Gürbüz (73.), 2:4 Oltmanns (81.).
SG Wangerland - Spielvereinigung Berne 4:2 (3:0). Bernes Trainer Nils Schneider reiste mit elf Spielern an. Kurz vor der Abfahrt gab es noch zwei Ausfälle wegen positiver Corona-Tests. Dennoch verkauften sich die Stedinger auf dem matschigen Schlackeplatz in Hooksiel teuer. Wegen der Personalmisere spielte Torhüter Daniel Anders in der Abwehr. Nils Karstedt stand im Tor und hielt gut. Anders verwandelte einen Elfmeter zum 1:3. Edsson Ramos erzielte das 2:3. Schneider setzte alles auf eine Karte: „Ein Konter brachte in der Schlussminute die Entscheidung“, sagte er.
SG-Trainer Torben Wehmeyer lobte Bernes Moral: „Die haben nie aufgegeben. Wir hingegen haben noch einige Chancen leichtfertig vergeben.“ Mann des Spiels war SG-Spieler Michel Hinrichs, der in der ersten Viertelstunde einen Hattrick erzielte.
Tore
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1:0, 2:0, 3:0 Hinrichs (8., 13., 15,), 3:1 Anders (64. Handelfmeter), 3:2 Ramos (78.), 4:2 Mittmann (90.). Rote Karte: Jannis Köster (SG/83., Unsportlichkeit).
