WESERMARSCH - Theis Müller ist neuer 1. Vorsitzender der Jungen Union (JU) in der Wesermarsch. Der neue Vorstand hat jetzt bei einer Sitzung in Brake seine Arbeit aufgenommen.
Bei der Kreismitgliederversammlung hatte Theis Müller ein einstimmiges Wahlergebnis erzielt. Der 22-jährige Ovelgönner, der zurzeit ein duales Maschinenbau-Studium absolviert, war bisher Kreisgeschäftsführer der JU. Er löst Fabian von Lübken (Berne) ab, der aufgrund seines Studienabschlusses nicht wieder kandidierte.
Kontinuität gibt es auf den Positionen der stellvertretenden Vorsitzenden. Beiden Amtsinhaberinnen, Theresa Wiesensee aus Elsfleth und Johanna Schmid aus Nordenham, sprachen die Mitglieder erneut das Vertrauen aus. Neuer Geschäftsführer ist Renke Hemken-Wulf aus Brake. Die Kasse verwaltet Florian Falk (Ovelgönne).
Ergänzt wird der Vorstand durch Besitzer. Gewählt wurden Jascha Peer Buchweiz (Jade), Jan-Marten Kalus (Brake), Felix Koopmann (Jade) und Markus Preiß (Nordenham) sowie Torsten Lange (Nordenham). Lange organisiert zudem die Pressearbeit des JU-Kreisverbands.
Ein erstes Ziel des neuen Kreisvorsitzenden ist die Gewinnung neuer Mitglieder. „Wir wollen die 100er-Marke knacken“, sagt Müller. Derzeit zählt die JU Wesermarsch 92 Mitglieder. Die Nachwuchsorganisation der CDU befindet sich im Aufwind: Im vergangenen Jahr konnten elf neue Mitglieder gewonnen werden.
Zufrieden blickt der Vorstand auf die Kommunalwahl zurück. In fast allen Städten und Gemeinden zogen Mitglieder der Jungen Union in die Räte ein. Allein im Kreistag gehören der 13-köpfigen CDU-Fraktion vier Mitglieder der Jungen Union an. Torsten Lange (Nordenham) ist dort Fraktionsgeschäftsführer. Daniel Stellmann steht in Brake an der Spitze der CDU-Stadtratsfraktion.
Die Mitgliedschaft in der Jungen Union endet mit Vollendung des 35. Lebensjahres. Der Kreisverband verabschiedete den Braker Ratsherren Claus Plachetka aus den Reihen der Jungen Union – er hat die Altersgrenze überschritten. Mit einem Geschenk bedankte sich der Kreisverband beim bisherigen Vorsitzenden Fabian von Lübken für dessen Arbeit.
