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Friesensport Reitlanderinnen schauen nach oben

Wolfgang Böning

Wesermarsch - Vorhang auf zur neuen Boßelsaison 2022/2023 heißt es an diesem Sonntag, 18. September, für die Werferinnen im Klootschießerlandesverband Oldenburg (KLVO).

Landesliga

Meister Halsbek ist der Gejagte. Vom Ligakonkurrenten Schweinebrück wechselte Lena Stulke zu den Ammerländern. Diese müssen auf zwei Leistungsträger verzichten: die langzeitverletzten Marion Reuter und Feenja Bohlken. „Da wir leider personell eingeschränkt sind, möchten wir in erster Linie eine schöne Saison werfen. Wir haben uns kein Ziel gesteckt, da dieses momentan nicht umsetzbar ist“, sagt Halsbeks Spielführerin Talea Hiljegeredes.

Bei Schweinebrück pausiert Christiane Hinrichs (Schwangerschaft). Die 15-jährige Paula Janssen rückt in die Gummigruppe auf. „Unser Ziel ist es, die Meisterschaft wieder nach Schweinebrück zu holen“, gibt sich Kapitänin Astrid Hinrichs angriffslustig: „Ich tippe auf einen recht knappen Tabellenendstand mit Halsbek.“

Bei Kreuzmoor/Bekhausen ist Mareike Frerichs aus der Babypause zurück. „Mit zehn Werferinnen streben wir das Mittelfeld an“, sagt Spielführerin Karin Ledebuhr.

Unterdessen wollen die Reitlanderinnen unter die besten Drei. So sagt Sprecherin Brigitte Sanders: „Wir sind gut aufgestellt. Unsere jungen Mütter sind wieder an Bord, und unsere jungen Mädels werden uns auch weiterhin unterstützen.“ Da sich Reitlands Heimstrecke in den vergangenen Jahren immer mehr verändert hat, wurde der Anwurf um eine Wurflänge nach vorne verlegt. Wende und Ziel sind geblieben.


Den Ligaverbleib strebt Zetel/Osterende an. „Unser Saisonziel ist, wie in der Vorsaison auch, der Klassenerhalt“, bestätigt Tanja Schmidt. Die Westerschepserin Sandra Schedemann erklärt: „Bei uns gibt es keine Zu- und Abgänge. Ziel ist der Klassenerhalt.“

Die Schweewarderinnen beginnen Sonntag um 12 Uhr. „Ich hoffe, dass wir in der Landesliga bleiben. Aber es wird sehr eng, weil auch nicht immer alle Stammwerferinnen dabei sind“, sagt deren Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn.

Derweil erklärt die Torsholterin Sabrina Frers: „Als Aufsteiger geht es für uns um den Klassenerhalt. Wir freuen uns auf neue Strecken und neue Gegner.“ Aus der Zweiten sind Johanna Pollmann und Laura Ehlers aufgerückt.

Bezirksliga

In der Bezirksliga wird der Absteiger Spohle hoch gehandelt. Waddens ist in der Vorsaison im Kampf um den Titel knapp gescheitert. Mareile Folkens hat das Team verlassen. Sie ist nach Abbehausen gewechselt.

Die Mentzhauser Sprecherin Antje Wulff sagt: „Wir möchten wieder oben mitspielen. Eine Voraussage ist schwierig, da die Liga ausgeglichen besetzt ist.“ Neu dabei ist Delfshausen aus dem Kreisverband Stadland. Der Aufsteiger hat dank seiner schmalen unebenen Moorstrecke einen Heimvorteil.

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