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NWZonline.de Region Wesermarsch

Stephan Siefken tritt an: Landrats-Kandidat will neues Wir-Gefühl in Wesermarsch

18.06.2021

Wesermarsch Die Wesermarsch braucht ein Wir-Gefühl, ein neues Image nach innen und außen. Darin sieht der unabhängige, von der CDU unterstützte Landrats-Kandidat Stephan Siefken seine wichtigste Aufgabe im Falle seiner Wahl im September.

Ehrenämter

Stephan Siefken war und ist ehrenamtlich aktiv – nicht nur als CDU-Abgeordneter im Kreistag.

Seit 1999 ist er als Tagungsleiter und Referent für die Konrad-Adenauer-Stiftung tätig. Das Themenspektrum reicht von Kommunikation über Kommunalpolitik bis zum Niedersächsischen Weg. Seit 2004 ist er auch an seiner ehemaligen Hochschule in Vechta als Lehrbeauftragter engagiert – etwa für Schlüsselqualifikationen.

Ehrenamtlicher Richter war er beim Verwaltungsgericht Oldenburg und beim Arbeitsgericht Wilhelmshaven. Weiterhin gehört er dem Verwaltungsrat der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) und der EWE-Vertreterversammlung an.

Was will der Kandidat besser machen?

Stephan Siefken ist ein Kind der Wesermarsch und dem Landkreis immer treu geblieben, hat aber auch außerhalb der Kreisgrenzen vielfältige Erfahrungen gesammelt. Und deshalb weiß der 43-Jährige: Die Wesermarsch verkauft sich unter Wert. Dass der Landkreis oft mit Bildern von Schafen auf Deichen in Verbindung gebracht wird, nervt nicht nur die Führungskräfte der großen Industriebetriebe. Dieser Missstand, sagt Stephan Siefken, muss abgestellt werden.

Dazu schwebt ihm eine Imagekampagne vor, die sowohl die anspruchsvollen und gut bezahlten Arbeitsplätze als auch die guten und günstigen Lebensbedingungen in den Mittelpunkt stellt. Diese Kampagne soll nach innen und nach außen wirken: Sie soll qualifizierte Arbeitskräfte in die Wesermarsch ziehen, auch Angestellte im Homeoffice, deren Arbeitsplatz ganz woanders liegt. Und sie soll junge Leute, vor allem junge Frauen, motivieren, in der Wesermarsch zu bleiben oder wiederzukehren.

Denn: „Die Wesermarsch hat eine gute Zukunft“, ist der unabhängige Landrats-Kandidat überzeugt.

Woher stammt Stephan Siefken?

Stephan Siefken stammt aus der Wesermarsch. Er wurde als Sohn der Bauern Gerda und Ewald Siefken aus Stollhammerwisch geboren, interessierte sich früh für Politik und fand in den 90er Jahren zur CDU-Jugendorganisation Junge Union in Butjadingen. Er hielt die Verbindung auch, als er an der privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik in Vechta Betriebswirtschaftslehre studierte.

2003 belegte er drei Monate lang in Los Angeles Communication Studies and Speech (Kommunikation und Rhetorik). Während dieser Zeit bekam er einen Anruf aus der Butjenter Gemeindeverwaltung: Er war in den Rat nachgerückt. Siefken blieb bis 2006 in dem Gremium.

2009 rückte Stephan Siefken für die CDU in den Kreistag nach, dem er bis heute angehört. Im September kandidiert er aber nicht für eine Wiederwahl, weil er als unabhängiger Landrats-Bewerber antritt.

Auch in Butjadingen wohnt er nicht mehr. Jetzt ist das kleine Achterstadt im äußersten Südwesten der Gemeinde Stadland seine Heimat. Hier wohnt er mit seiner Frau Kathrin (39), die bei der Nordenhamer Stadtverwaltung beschäftigt ist, und seinen Söhnen Theis (6) und Tjark (3).

Nach dem Studium war er bei einem Unternehmen in Wihelmshaven beschäftigt, dann als Kommunalbetreuer und Projektleiter beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV). Seit drei Jahren ist er Mitglied der Geschäftsleitung der Seier GmbH, einer Holding mit Sitz in Dorum (Kreis Cuxhaven). Die Holding beschäftigt etwa 1250 Mitarbeiter in ganz Nordwestdeutschland und ist in verschiedenen Branchen vom Rohrleitungsbau über den Betrieb von Ferienparks bis zum Bau von Glasfasernetzen tätig. Stephan Siefken ist für Personal, IT und Digitalisierung zuständig.

„Ich kenne die Wirtschaft vom Mittelstand über den öffentlichen Dienst bis zur Konzernstruktur“, sagt der 43-Jährige von sich. Auch das qualifiziere ihn für das Amt des Landrats.

Wie will der Kandidat das Amt ausüben?

Dieses Amt will er für die Bürger greifbarer oder, wie er selbst sagt, „erlebbar“ machen. Das fängt an mit starker Präsenz in sozialen Netzen und hört mit regelmäßigen Bürgersprechstunden nicht auf.

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Seine weiteren Pläne, so weit es die Mehrheitsverhältnisse im neuen Kreistag zulassen, sind die Beschleunigung von Verwaltungsprozessen, Anreize zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung, der bedarfsgerechte Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Gründung einer Inklusionsregion Wesermarsch in Zusammenarbeit mit den Aktiven aus der Behindertenarbeit, die Einrichtung eines stationären Hospizes und nicht zuletzt bessere Attraktivität der Kreisverwaltung als Arbeitgeber – etwa durch mehr Homeoffice und neue Arbeitsmethoden.

Zudem will er ein Vorschlagswesen einrichten. Und auch die politische Beteiligung im Kreistag will Stephan Siefken erleichtern, vor allem für Frauen – etwa durch hybride Sitzungen, an denen Abgeordnete von zu Hause aus am Computer teilnehmen können.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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