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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

108,7 Mio. Euro auf hoher Kante

29.05.2015

Bookholzberg /Lemwerder Rund 110 Vertreter und Gäste nahmen an der Vertreterversammlung der Volksbank Bookholzberg-Lemwerder teil. Turnusmäßig schieden die Aufsichtsratsmitglieder Dr. Carsten Dähnhardt aus Lemwerder und Mario Rücker aus Bookholzberg aus. Beide wurden aber einstimmig wiedergewählt.

Grundstücke schnell weg

„Der Schwerpunkt bei uns ist momentan der Wohnungsbau“, erklärte Vorstandsmitglied Bodo Hedemann bei einem Gespräch am Mittwoch. Durch das aktuell nie-drige Zinsniveau würden viele Kunden ihr Geld in Wohnungen und Häuser langfristig investieren. „Es wird jetzt Geld angelegt, um später einen Überschuss bei der Miete zu erzielen“, erklärte Vorstandsmitglied Sascha Knaack.

Dies folge einem Trend in der Region. „Wenn es hier Baugrundstücke gibt, sind die oft schnell weg. Unseren Kunden ist es wichtig, Erträge zu erzielen, aber auch, dass ihr Geld erhalten bleibt. Die Nachfrage nach sicherer Anlage ist noch da, allerdings gibt es darauf aktuell nur wenig Zinsen“, ergänzte Bodo Hedemann. Aktien etwa seien den meisten Kunden zu unsicher. „Man sieht ja, wo gerade der DAX steht“, bemerkte Hedemann.

Die Bilanz 2014

Die Kundenforderungen stiegen um rund 5,4 Prozent auf 95,3 Millionen Euro.

Die Kundeneinlagen konnten um 5,3 Prozent auf 108,7 Millionen Euro ausgeweitet werden.

Die Bilanzsumme der Volksbank Bookholzberg-Lemwerder beträgt nun 136,1 Millionen Euro, dies entspricht einer Zunahme von 1,4 Millionen Euro.

Mit 603 000 Euro liegt der Jahresüberschuss leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Es wird ein Bilanzgewinn von 204 000 Euro ausgewiesen.

Die Volksbank zahlt wieder sechs Prozent Dividende an ihre Mitglieder.

Die Kredite konnten sogar um 8,7 Prozent auf 24,8 Millionen Euro gesteigert werden, was vor allem auf zahlreiche Darlehen im Wohnungsbau zurückzuführen ist.

Generell sieht die Bilanz der Volksbank für 2014 gut aus. Die Bank gibt an, dass ihr Geschäftsjahr vor allem durch ein überdurchschnittliches Wachstum der Kundenkredite und Einlagen gekennzeichnet gewesen sei, bedingt eben durch den anhaltenden Wohnungsbau und das sogenannte „Parken“ des Kapitals, bis der Kunde eine zuverlässige und vertrauenswürdige Anlage für sich gefunden hat. Die neuen Eigenkapitalanforderungen, die in einer Übergangsregelung bis 2019 eingehalten werden müssen, seien bereits jetzt erfüllt.

204 000 Euro Gewinn

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013 konnte die Volksbank vor allem durch gestiegene Einzahlungen und ein Plus an vergebenen Krediten ihre Bilanzsumme auf 136,1 Millionen Euro steigern. Dies entspricht einem Gewinn von rund 204 000 Euro. Mit rund 108,7 Millionen Euro Kundeneinlagen haben die Bookholzberger und Lemwerderaner rund 5,3 Prozent mehr Geld auf ihren Konten als im Vorjahr.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Volksbank aufgrund des niedrigen Zinsniveaus mit einem etwas niedrigeren Betriebsergebnis. Die Kreditnachfrage sei jedoch weiterhin lebhaft.


  www.vbbl.de