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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Medizin: 2000. Dialyse gut überstanden

21.10.2014

Brake Rund 160 Dialysen werden in der ambulanten Station im St.-Bernhard-Hospital im Jahr vorgenommen. Ganze 2000 dieser Behandlungen hat Günter Schnee bereits hinter sich. Eine beachtliche Zahl, finden auch die Mitarbeiter der Dialysestation. Sie überreichten dem 81-Jährigen zu diesem besonderen Anlass einen Blumenstrauß. „Immer montags, mittwochs und freitags komme ich her“, erzählt der Burhaver, „und das schon seit einigen Jahren.“ Günter Schnees Nieren arbeiten seit 16 Jahren nicht mehr, deshalb ist er im Krankenhaus, um sein Blut bei der Dialyse von Giftstoffen reinigen zu lassen.

Mehrere Schläuche führen von seinem linken Arm zum Dialysegerät, das durch einen speziellen Membranfilter das Blut reinigt und anschließend zurück in den Körper leitet. „Es ist recht außergewöhnlich, dass ein Patient ganze 2000 Dialysen gehabt hat“, sagt Dr. Veronika Vahlhaus-Rutayungwa, leitende Ärztin der Nephrologie und Dialyse im Braker Hospital. 16 Jahre seien ein sehr langer Zeitraum, den Günter Schnee vor allem gut überstanden habe, weil sein übriger Gesundheitszustand stabil sei, erklärt die Ärztin. Bei der Hämodialyse, die Schnees Blut in rund vier Stunden von den Giftstoffen befreit, die normalerweise eine gesunde Niere herausfiltert, werden insgesamt zwischen 60 und 80 Litern Blut gereinigt. Durch den menschlichen Körper fließen circa 5 bis 6 Liter, demnach wird das Blut während der Dialyse mehrfach gewaschen und so giftige Substanzen entfernt.

Diese Prozedur sei mitunter sehr anstrengend für den Körper, weiß Veronika Vahlhaus-Rutayungwa. Viele Patienten schlafen während der Behandlung, sie lesen, sehen fern oder unterhalten sich mit den Bettnachbarn oder dem Personal. „Wir haben hier eine recht familiäre Stimmung“, erzählt Fachkrankenpfleger Torsten Suhren. Viele Patienten kämen seit vielen Jahren, dementsprechend kennt man sich gut: „Da ist man natürlich eher persönlich involviert als im normalen Krankenhausbetrieb“, merkt Suhren an.

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Die Mitarbeiter der Dialysestation behandeln in drei Schichten von 6 bis 23 Uhr zahlreiche Patienten im Alter von Mitte 40 bis 90 Jahren. 17 Dialyseplätze stehen hier zur Verfügung. Der technische Fortschritt ermöglicht es Menschen wie Günter Schnee, viele Jahre ohne eine funktionierende Niere zurechtzukommen. Veronika Vahlhaus-Rutayungwa hofft, dass auch in Zukunft durch noch modernere Einrichtungen zahlreichen Menschen im St.-Bernhard-Hospital geholfen werden kann. Durch einen Ausbau könnten mehr Patienten aufgenommen und somit der hohe Bedarf gedeckt werden.

Greta Block Volontärin / NWZ-Redaktion
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