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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

SCHÖFFENGERICHT: 26-Jähriger finanziert Sucht mit Drogenverkauf

26.01.2010

Gewerbsmäßiges Handeln

Angeklagt war der Mann außerdem, für sich elf Gramm Marihuana erworben zu haben. Dafür wurde er zu einer Geldstrafe in Höhe von 30 Tagessätzen zu je 10 Euro verurteilt. Diese Strafe floss ebenfalls in das Gesamtstrafmaß mit ein. Auch in diesem Fall war der Mann geständig. Der Verteidiger hatte sich der Forderung der Staatsanwältin angeschlossen.

Das vom Gesetzgeber im (hier vorliegenden) Fall des gewerbsmäßigen Handelns mit Betäubungsmitteln angedachte Strafmaß ziele auf den erzielten Gewinn ab, erläuterte Korte das Urteil. Der Angeklagte habe nach seiner glaubhaften Einlassung das Marihuana aber weiter verkauft, um seinen eigenen Drogenkonsum zu finanzieren.

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Über einen Zeitraum von etwa anderthalb Jahren hatte der 26-Jährige von einem Lieferanten regelmäßig Marihuana gekauft, geriet dabei aber immer mehr in finanzielle Abhängigkeit seines „Geschäftspartners“.

Angehörige bedroht

Dieser habe ihn zunehmend unter Druck gesetzt, berichtete der 26-Jährige; so habe er, um vermeintliche „Schulden“ abzutragen, für seinen „Partner“ einen Fernseher für 1300 Euro kaufen müssen. Den Ratenvertrag, den er dafür abgeschlossen hat, zahlt er immer noch ab. Zu Drohungen sei es ebenfalls gekommen, sagte der Angeklagte, nicht nur gegen ihn, sondern auch gegenüber Freunden und Familienangehörigen. „Dieser Lieferant war deutlich eine Nummer zu groß für sie“, fasste Korte die Einlassungen des 26-Jährigen zusammen. Auf ihn aufmerksam geworden war die Polizei bei einer Hausdurchsuchung.

Umgehend hatte der 26-Jährige Kontakt zur Drogenberatungsstelle aufgenommen, inzwischen steht eine stationäre Therapie unmittelbar bevor. Auch aufgrund dieser günstigen Sozialprognose fiel das Urteil vergleichsweise milde aus.

Auf Rechtsmittel verzichteten der Verteidiger und die Staatsanwältin, damit ist das Urteil rechtskräftig.

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