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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Verkehr: 26 Millionen Euro für die B 211

21.07.2015

Brake /Berlin Endlich ist der Knoten geplatzt: Das umstrittene Straßenbauprojekt, der acht Kilometer lange Neubau der Bundesstraße 211 zwischen Brake und Oldenbrok, ist beschlossene Sache. Das Geld stammt aus einem milliardenschweren Neubau- und Sanierungspaket, das Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) am Montag in Berlin vorgestellt hat.

Von den rund 173 Millionen Euro, die für acht niedersächsische Bauvorhaben fließen, entfallen 26 Millionen Euro auf die B 211 Brake-Oldenbrok. Der Straßenverlauf soll begradigt werden. Im kommenden Jahr könnte Baubeginn sein. Erste Arbeiten für etwa zwei Millionen Euro waren schon abgeschlossen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit acht Projekten drin sind. Alle Projekte sind baufähig, wir können also sofort beginnen, wenn das Geld da ist“, sagt Daniela Behrens (SPD), Staatssekretärin im niedersächsischen Verkehrsministerium im NWZ -Gespräch.

Europaweit ausschreiben

Über den Amtsweg müsse das Paket nun noch offiziell werden, dann folgt die europaweite Ausschreibung der Arbeiten. „Das dauert etwa vier bis fünf Monate bis feststeht, wer den Zuschlag bekommt. Und dann kann es losgehen“, so Behrens. Baubeginn wird demnach frühestens 2016 sein.

Für Hafen-Terminal-Betreiber Jan Müller ist die frohe Kunde aus Berlin ein Grund zum Feiern. „Heute Abend werde ich mit einem Gläschen darauf anstoßen“, sagt Müller auf NWZ -Nachfrage. Für die Infrastruktur der Wesermarsch sei der B 211-Neubau eine „sinnvolle Investition“, so Müller. Für die B 211 habe er die Hafenwirtschaft als „Kümmerer“ gesehen.

Auch aus Bundestag und Landtag gibt es begeisterte Rückmeldungen. Landtagsabgeordnete Karin Logemann (SPD) und Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag (SPD) haben sich für das Projekt eingesetzt. Entsprechend groß ist jetzt die Freude. Noch in der vergangenen Woche habe die B 211 nicht auf der Liste der Straßen gestanden, die gefördert werden sollten, so Mittag.

Der niedersächsische CDU-Fraktionschef Björn Thümler freut sich über die Finanzierungszusage. „Für mich war das klar. Der Petitesse rund um den Bau hätte es allerdings nicht bedurft“, so Thümler. Jüngst hatte Enak Ferlemann (CDU), Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, im exklusiven NWZ -Interview behauptet, der Neubau der Bundesstraße 211 hänge vom Ausgang des Verfahrens zur Weservertiefung ab. Mit dem anfallenden Sand hätte die Straße mitgebaut werden sollen. Das hatte, auch in den Reihen der Christdemokraten für einige Unruhe gesorgt.

Grund zur Freude hat auch der Braker Bürgermeister Michael Kurz (SPD). „Für die Stadt und den Hafen ist das eine ganz wichtige Verkehrsanbindung. Es ist von der Hafenwirtschaft lange gefordert worden“, so Kurz.

Auch Amtskollege Christoph Hartz aus Ovelgönne ist guter Dinge. Ich freue mich riesig, dass es jetzt doch noch geklappt hat“, so Hartz. Die neue Trasse werde dafür sorgen, dass die Anlieger an der alten B 211 zwischen Vedhusen und Brake erheblich entlastet werden können.

Bessere Anbindung

Auch für Landrat Thomas Brückmann steht eine bessere Anbindung des Braker Hafens im Vordergrund. Durch den Neubau der B 211 würde zudem der Straßenverkehr um Brake entlastet werden. Auch hätten Streckenabschnitte der B 211 alt immer wieder wegen Sanierungsarbeiten gesperrt werden müssen. Jetzt würde noch die Bundesstraße 212 zwischen Schwetmann-Kreuzung und Einmündung Weserstraße voll gesperrt. Mit dem Neubau der B 211 würden derartige Verkehrsbehinderungen für eine längere Zeit ausbleiben.

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