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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Radfahren: 280 Kilometer bei Regen, Kälte und scharfem Ostwind

27.10.2010

NORDENHAM Radfahrer kennen für den Herbst eine goldene Wetterregel: Entweder es ist trocken bei Ostwind oder es ist nass bei Westwind. Doch es geht auch anders, wie vier Triathleten von Premium Aerotec jetzt bei einer Tagesfahrt von Hamburg nach Berlin erfahren mussten. Es gab Ostwind und Regen – 280 Kilometer lang!

Trotz der erschwerten Bedingungen legten Bernd Moje, Egon Schnittker, Hans-Jörg Kleen und Günter Funke die komplette Tour zurück – und zwar in 10 Stunden und 50 Minuten. Als sie die schlechten Wetterbedingungen noch nicht kannten, hatten sie auf eine Zeit von weniger als 10 Stunden gehofft.

Die Fahrt wird jedes Jahr zum Saisonabschluss vom Audax-Club Schleswig-Holstein veranstaltet. Die Regeln sind einfach, wie Günter Funke mitteilt: Los geht‘s in Hamburg-Altengamme, die Elbbrücken Geesthacht und Dömitz müssen und dürfen nur einmal überquert werden, Ziel ist das Wassersportheim in Berlin-Spandau. Bei einem Grillfest der Triathleten des Einswarder Flugzeugbauers Premium Aerotec hatten die vier Sportler beschlossen teilzunehmen.

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Start war um 6.58 Uhr nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet im Altengammer Fährhaus. Dann standen mehr als 150 Teilnehmer bei 6 Grad und Dunkelheit vor Kälte zitternd an der Ziellinie. Nach dem Start fuhren sich die Radler zunächst mit hohem Tempo warm.

Schnelles erstes Drittel

Bald konnten sie die Beleuchtung an ihren Rädern ausschalten, nach 90 Kilometern war die Kontrollstelle an der 1992 wiederhergestellten Elbbrücke zwischen Dannenberg und Dömitz erreicht. „Gerade losgefahren, und schon ein Drittel der Strecke geschafft“, freute sich Günter Funke. „Doch es fehlten noch 190 Kilometer.“

Es gab etwas zu essen, die Trinkflaschen wurden aufgefüllt, aber die warme Kleidung nicht – wie zunächst vorgesehen – gewechselt. „Der Wind war immer noch kräftig, und jetzt zogen sich die Kilometer hin“, erinnert sich Günter Funke. Bei Havelberg machten die Nordenhamer an einer Tankstelle Rast, dann ging es mit dem Airbus-Team aus Hamburg weiter. Endlich ließ der Wind nach, dafür regnete es heftiger, und durch das Wasser von oben und unten wurde es immer kälter.

Energieriegel werden hart

Für einen solchen Marathon braucht der Körper etwa 9000 Kilokalorien, sagt Günter Funke. Sie müssen nicht nur in den Pausen, sondern auch während der Fahrt zugeführt werden. Doch bei Temperaturen von maximal 6 Grad werden die Energieriegel so hart und zäh, dass sie Radfahrer sie nicht mehr beißen, sondern nur noch biegen und brechen können. Doch unterwegs bekamen die Nordenhamer den Tipp, die Riegel unter dem Trikot am Körper aufzuwärmen.

Bei Regen und Gegenwind sahen die Radler von den Elbtalauen und den Havelwiesen nicht allzu viel. Dann ging‘s durch das Waldgebiet bei Falkensee, und um 17.48 Uhr hatten die Nordenhamer das Ziel erreicht. Nach einem reichhaltigen Buffet und dem ersten Bier beschlossen sie, nächstes Jahr wieder mitzufahren – dann aber möglichst bei 15 Grad, Sonnenschein und Westwind.

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