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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Verkehr: 30 km/h für gesamte Strandallee gefordert

26.02.2015

Burhave Für die gesamte Strandallee in Burhave soll eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h angeordnet werden. Mit dieser einstimmigen Beschlussempfehlung folgte der Butjadinger Gemeinde­ratsauschuss für Bauwesen und Landwirtschaft in seiner jüngsten Sitzung einem Antrag von zwei Anliegern. Darüber entscheiden muss aber die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises, wobei die Tatsache, dass die Strandallee eine Kreisstraße ist, eine Hürde bildet.

Die Strandallee ist circa 1,2 Kilometer lang. Auf dem 600 Meter langen Teilstück zwischen Ortsmitte und der Einmündung der Ostlandstraße darf 50 km/h gefahren werden. In Richtung Burhaver Deich folgt eine 300 Meter lange 30 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung, woran sich ab Spielscheune sogar eine ebenfalls 300 Meter lange Tempo-30-Zone anschließt.

Noch einem vergeblichen Anlauf in 2002 haben Manfred Bruns und Uwe Hadeler erneut einen Antrag gestellt, die Geschwindigkeit auf der gesamten Strandallee auf 30 km/h zu begrenzen. Die Anwohner begründen dies mit der erheblichen Verschlechterung des Straßenzustandes und der Verkehrszunahme.

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Die Anwohner fühlten sich massiv gestört. Schäden in der Straße führten bei Fahrten größere Fahrzeuge zu Erschütterungen und die zu Schäden an den Häusern. Zu schnell fahrende Fahrzeuge würden die Radfahrer gefährden, die dann auf den Bürgersteig ausweichen.

Die SPD/FDP/Grüne-Mehrheitsgruppe stellte sich hinter die Forderungen der Anwohner. Deren Begründung bestätigte Hans-Gerd Gerdes (Grüne), der selbst Anwohner der Strandallee ist. Peter Beyer (SPD) wies auf Burhaves Zertifizierung als Nordseebad hin, die an bestimmte Anforderungen gebunden sei. Dazu gehöre auch die Verkehrssicherheit auf der Hauptverkehrsader zum Strand und zu den Tourismuseinrichtungen.

Andreas Hoppe von der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises erinnerte an, dass für Straßen des überörtlichen Verkehrs, zu denen auch Kreisstraßen gehören, besondere gesetzliche Regelungen gelten. So sei die Einrichtung von Tempo-30-Zonen auf Kreisstraßen nicht mehr möglich. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung als Streckenanordnung ist nur dann möglich, wenn zwingende Gründe der Verkehrssicherheit es erfordern oder es aufgrund der besonderen Umstände zwingend geboten ist.

Der Vertreter der Verkehrsbehörde erläuterte, dass bei der Bearbeitung eines Antrags auf Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung unter anderem eine Verkehrszählung vorgenommen werde sowie Polizei und Straßenbaubehörde gehört werden.

„Wäre die Burhaver Strandallee eine Gemeindestraße, wäre die Situation eine ganz andere und die 30-km/h-Schilder schon morgen stehen“, so Andreas Hoppe. Doch daran hat die Gemeinde natürlich kein Interesse.

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Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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