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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Wesermarsch-Klinik: 300 Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

04.03.2014

Nordenham „Die Zeit des Wartens und der totalen Ungewissheit ist vorbei, aber unser Hoffen und Bangen um den Krankenhausstandort Nordenham bleibt.“ Dieses Resümee hat Betriebsratsvorsitzender Wilfried Scherer am Montag nach einer nicht öffentlichen Mitarbeiterversammlung auf Anfrage der NWZ  gezogen.

Während der Versammlung, an der etwa 150 der insgesamt 300 Beschäftigten des Nordenhamer Krankenhauses teilnahmen, hat sich die neue Geschäftsführung der Helios-Klinikgruppe vorgestellt und Fragen beantwortet. „Wir kaufen keine Klinik, um sie zu schließen“, unterstrich anschließend Dr. Jan Leister (36) auf Nachfrage der NWZ . Der 36 Jahre alte Mediziner und Betriebswirt ist der für Nordenham zuständige Helios-Regionalgeschäftsführer.

Vorerst unbeantwortet bleiben müssten aber Fragen, so Jan Leister weiter, ob und wie es zu einer Fusion mit dem Braker Krankenhaus kommen kann und ob und wie der im Juni 2013 vom Rhön-Konzern vorläufig im Rohbau stillgelegte Bau eines neuen Krankenhauses in Esenshamm fortgeführt wird.

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„Konkret zur Zukunft des Rohbaus in Esenshamm können wir noch nichts sagen. Es sind nach wie vor alle Optionen offen“, bestätigte in einem Pressegespräch Sabine Braun. Die 32 Jahre alte Diplom-Betriebswirtin ist neue Klinik-Geschäftsführerin in Nordenham. Zugleich setzt sie ihre im März 2012 begonnene Arbeit als Geschäftsführerin des Helios-Seehospitals in Cuxhaven-Sahlenburg fort. Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Allgemeinchirurgie in Nordenham bleibt Dr. Marcus Relitz. Pflegedienstleiterin bleibt Anke Bessel-Dietrich.

Die neue Geschäftsführung bat um Verständnis dafür, noch nichts Konkreteres über die Zukunft des Krankenhausstandortes Nordenham sagen zu können. Jan Leister verwies auf die lange Wartezeit bis zum Vollzug des Klinikkaufes und auf die bis dahin geltenden kartellrechtlichen Beschränkungen.

Die Geschäftsführung wolle sich jetzt mit Mitarbeitern einen Überblick über die Situation verschaffen. Zudem wolle Helios in den nächsten Tagen und Wochen Gespräche mit allen Beteiligten im Landkreis Wesermarsch und auch mit dem Sozialministerium in Hannover über die Zukunft der Krankenhauslandschaft in der Wesermarsch führen. Ziel sei, eine Gesundheitsversorgung auf qualitativ hohem Niveau in der Wesermarsch sicherzustellen.

Wie berichtet, hatte die Rhön-Klinikum AG am 13. September den Verkauf von 43 Krankenhäusern und 15 medizinischen Versorgungszentren an den Helios-Mutterkonzern Fresenius bekanntgegeben.

Nach eingehender Prüfung gab das Bundeskartellamt den Verkauf von 40 Kliniken und 13 medizinischen Versorgungszentren am 20. Februar frei. Nach vollzogener Transaktion gehört die Wesermarsch-Klinik in Nordenham seit Freitagnacht, 0 Uhr, zur Helios-Gruppe.

Helios ist mit jetzt 110 Krankenhäusern größter privater Klinik-Betreiber in Deutschland. Die Situation in Nordenham mit einem Klinik-Rohbau und Baustopp ist für Helios einzigartig. Das bestätigte Konzernsprecher Michael Maader auf Nachfrage der NWZ . Auch zwei Demonstrationen von Bürgern mit 1000 und mit 1500 Teilnehmern wie in Nordenham habe es an keinem anderen Standort gegeben.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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