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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Premium Aerotec: 30 000 neue „Mitarbeiter“ eingestellt

19.08.2016

Einswarden Premium Aerotec in Einswarden hat rund 30 000 neue Mitarbeiter eingestellt. Und langfristig werden es wohl noch mehr werden. Mit der Produktion von Flugzeug-Rumpfschalen haben die Kollegen allerdings nichts zu tun. Es handelt sich um Honigbienen. Wie das Unternehmen mitteilt, will es mit ihrer Hilfe einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Ideales Revier

Die Idee dazu geht vom Leiter der Ausbildungswerkstatt, Olaf Heinrichs, aus, der selbst Hobby-Imker ist. Anfang Juni hat er drei kleine Bienenvölker auf dem Werksgelände angesiedelt. Die Bienen fühlen sich dort pudelwohl und haben sich fleißig vermehrt. Inzwischen leben 30 000 Bienen auf dem Gelände. Sie schwärmen täglich zu ihren Flügen aus. „In erster Linie wollen wir einen Beitrag zum Umweltschutz leisten“, sagt Olaf Heinrichs. Nach seiner Einschätzung bietet Einswarden ein ideales Revier für die Bienen.

Viele Bienenarten sind mittlerweile stark gefährdet. Dabei zählt die Biene zu den wichtigsten Nutztieren des Menschen. Ihre Bestäubungsleistung sichert eine Vielfalt an Nahrungsmitteln. Die Honigbiene ist hauptverantwortlich für gute Ernten und die ökologische Artenvielfalt. Da die Bienen in einem Radius von gut drei Kilometern unterwegs sind, kann so ein wichtiger Beitrag zur Bestäubungsleistung in Nordenham geleistet werden, teilt das Unternehmen mit.

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In regelmäßigen Abständen sollen sämtliche Bienenprodukte auf mögliche Schadstoffe untersucht werden. „Bienen nehmen diese Stoffe auf ihren Sammelflügen nach Nektar, Pollen und Wasser auch mit in das Bienenvolk und lagern sie im Wabenbauwerk ein“, erläutert Olaf Heinrichs. In Laboruntersuchungen können die Schadstoffe nachgewiesen werden. Sie sind somit ein wichtiger Indikator zur Messung von Umweltbelastungen.

Im Herbst sollen die ersten Proben zur Analyse eingereicht werden. Nach den Worten von Olaf Heinrichs wird gezielt nach Schadstoffen geschaut, die bei Premium Aerotec anfallen könnten. „So können wir sehen, wir gut unsere Schutzmaßnahmen greifen.“ Der Ausbildungsleiter geht aber davon aus, dass die Bienen qualitativ hochwertigen Honig ohne Schadstoffe produzieren.

Geschenk für Gäste

Als zweites Standbein neben der Produktion von Rumpfschalen ist die Ansiedlung der Bienen natürlich nicht gedacht. Eine Idee ist, den „Premium-Honig“ Gästen und Jubilaren zu schenken. Olaf Heinrichs möchte, dass sich die Auszubildenden aus dem ersten Lehrjahr im Rahmen eines Projekts um die Bienen kümmern.

Angst vor den neuen Kollegen müssen die Beschäftigten am Standort nicht haben. Es handelt sich um Ableger einer Reinzuchtkönigin, die neben Schwarmträgheit und Sammelfreudigkeit auch auf Sanftmütigkeit gezüchtet wurde.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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