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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Workshop: 52 Maßnahmen für den Klimaschutz

06.03.2014

Brake Stattliche 128 eng beschriebene und mit vielen Tabellen und Grafiken versehene Seiten umfasst das Inte-grierte Energie- und Klimaschutzkonzept (InEKK) für die Stadt Brake, das Bernd Langer von der BEKS Energie Effizienz GmbH und Markus Otten vom Büro für Verkehrsökologie (beide Bremen) am Dienstagabend auf dem letzten Klimaschutzworkshop im Rathaus vorgestellt haben. In der kommenden Woche (Donnerstag, 13. März) wird es im Bauausschuss beraten, endgültig verabschiedet werden soll es dann in der Sitzung des Stadtrats am 27. März.

Start im März 2013

52 Maßnahmen aus den Bereichen Energie und Verkehr, die helfen sollen, die CO2-Emissionen zu verringern, sind in dem Klimaschutzkonzept aufgeführt worden. Deshalb soll, sagte Bernd Langer, das Konzept auch als Leitbild für die Stadt Brake beschlossen werden. Welche Maßnahmen wann umgesetzt werden, sei dann Sache der Politik.

Im März 2013 begann die Arbeit an dem Konzept, für das die Stadt 45 000 Euro bereitgestellt hat. Nach einer umfangreichen Ist-Analyse wurden von Vertretern von Behörden und Unternehmen sowie aus Politik und Verwaltung der Stadt in Workshops oder in Form von ausführlichen Interviews insgesamt 87 Maßnahmen vorgeschlagen. Diese wurden, erläuterte Bernd Langer, sieben Handlungsfeldern zugeordnet und danach nach fünf Kriterien beurteilt (voraussichtliche CO2-Einsparung, Umsetzungsfähigkeit, Kosten der Maßnahme, lokale Wertschöpfung und Wirkungstiefe). Auf Grundlage dieser Bewertung wurde dann die Priorität jeder Maßnahme festgelegt. Aus den Vorschlägen herausgenommen wurden Maßnahmen, für die es niemanden gab, der sie umsetzen könnte, Doppelungen sowie Maßnahmen, die von der Lenkungsgruppe – die neben Langer aus Kornelia Gerwien-Siegel (BEKS) sowie Bauamtsleiter Matthias Wenholt und Manfred Elsinger, Fachbereich 3 der Stadtverwaltung, bestand – abgelehnt wurden. So blieben unterm Strich die 52 Maßnahmen.

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Zu den Vorschlägen gehören beispielsweise der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, die Förderung der Fahrradnutzung, die Anschaffung von klimafreundlichen Büro- und Baumaterialien, eine Solardachbörse oder die Teilfinanzierung von Job-Tickets und die Anschaffung von Bahncards für Dienstreisen. Weitere Vorschläge zielen auf Schulungen, Qualifikationen sowie auf intensive Öffentlichkeitsarbeit ab.

Stelle schaffen

Die vier wichtigsten Maßnahmen sind laut Bernd Langer allerdings die Schaffung einer Energiemanagement-Stelle (diese Person gibt den Anstoß und kontrolliert die Umsetzung der Maßnahmen), die Gebäudesanierung, der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die Umwandlung des Braker Hafens in einen „Green Port“, darunter sind zum Beispiel zu verstehen der Einbau von Filtern, der Austausch der Beleuchtung oder die Reduzierung des Stromverbrauchs von Kränen.

Wenn die Maßnahmen zügig umgesetzt werden, dann könnten die CO2-Emissionen pro Einwohner und Jahr in Brake von derzeit etwa 12 Tonnen bis 2020 auf etwa 10 Tonnen und bis 2050 auf rund 7,5 Tonnen reduziert werden. Zwar würden die Maßnahmen viel kosten, räumte Bernd Langer ein, sie würden aber auch zu Einsparungen führen und außerdem weitere Investitionen auslösen.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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