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Lkw ausgebrannt – Verkehrsbehinderungen auf der A 29
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Dreieck Ahlhorner Heide
Lkw ausgebrannt – Verkehrsbehinderungen auf der A 29

NWZonline.de Region

Ärger über Bahndamm ist beigelegt

27.10.2017

Abbehausen Ist nach der zunächst gescheiterten und dann doch noch erfolgreich abgeschlossenen Sanierung des Rad- und Fußweg-Abschnitts auf dem alten Bahndamm zwischen Nordenham und Ellwürden nun die Sanierung des Bahndamm-Abschnitts zwischen Moorsee und Stollhamm nötig? Lässt sich hier eine zufriedenstellende Sanierung mit Bordmitteln stemmen oder muss die Stadt für eine nachhaltige Lösung tief in die Kasse greifen?

 Klärung vor Ort

Diese Fragen haben für Ärger in Abbehausen gesorgt. Ortsratsmitglieder zogen Einschätzungen des Bauhofleiters Rainer Stoffers in Zweifel.

Winfried Nagel (parteiloses Mitglied der CDU-Fraktion) brachte einmal mehr die allgemeine Unzufriedenheit vieler Ortsratsmitglieder über eine angeblich wenig bewegliche und unzureichend tatkräftige Stadtverwaltung zum Ausdruck und empfahl: „Wir sollten stärker mit Bordmitteln arbeiten.“

Klärung sollte ein Termin vor Ort am Bahndamm bringen. Daran nahmen auch Ortsbürgermeister Tobias Thormählen (CDU) und SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Garbe teil. Auf Nachfrage hat die NWZ jetzt von Rainer Stoffers und von Ortsratsmitglied Winfried Nagel erfahren, dass eine Problemregelung gefunden worden ist, die alle Beteiligten überzeugt. Demnach reicht ein Einsatz von Bordmitteln aus, aber es handelt sich um andere Bordmittel als die Kritiker der Verwaltung gefordert hatten. Sie mussten zurückrudern.

 Was ist machbar?

Winfried Nagel beschreibt das erreichte Einvernehmen so: „Man darf nicht immer nur schimpfen, sondern muss auch gucken, was machbar ist. In diesem Fall hat sich erwiesen, dass der Vorschlag von Rainer Stoffers die einfachste, praktikabelste und kostengünstigste Lösung ist.“

Auf dem Bahndamm-Abschnitt zwischen Moorsee und Stollhamm hat sich eine Mittelspur gebildet, die mit einer dichten Grasschicht überwachsen ist. Radler können diese Mittelspur nicht befahren, wohl aber die verbliebenen Schotterspuren beidseitig der Grasschicht. Die CDU wollte, dass diese Grasschicht abgeschoben wird.

 Kein „abschieben“

Bauhofleiter Rainer Stoffers wandte ein, dass es mit einfachem „Abschieben“ nicht getan sei. Auch Graswurzeln müssten entfernt, alles abgefahren und eine Schotterschicht aufgebaut werden. Das werde für den etwa 2800 Meter langen Abschnitt vom Neuenweg bis zur Stadtgrenze Richtung Stollhamm 74 000 Euro kosten.

Dagegen meinte Winfried Nagel, das Problem könne mit „Bordmitteln“ des Bauhofes behoben werden. Vor dem Ortstermin wollte er es genau wissen. Mit Hilfe eines Mitarbeiters und unter Einsatz eines Motorkehrbesens trat der Unternehmer selbst in Aktion – und stellte fest, dass die Grasschicht zu dicht gewachsen ist und so noch mehr kaputt gemacht wird.

 Versäumnis

„Es müsste tatsächlich eine Firma mit speziellen Geräten beauftragt werden und das wäre zu kostenintensiv angesichts der desolaten Finanzlage der Stadt“, so Winfried Nagel auf Nachfrage der NWZ. Er fügte kritisch hinzu: „Die Stadt hätte es in der Vergangenheit auf dem Bahndamm gar nicht so weit kommen lassen sollen. Aber ich will nicht weiter schimpfen. Jetzt müssen wir versuchen, das Beste daraus zu machen.“

 Mehr Sicherheit

Das soll geschehen, indem der Vorschlag realisiert wird, den Bauhofleiter Rainer Stoffers beim Ortstermin gemacht hat. Demnach sollen die beiden Fahrspuren mit einer wassergebundenen Decke aufgefüllt werden, so dass kein Radfahrer mehr mit einer Pedale aufschlagen kann. Die Kosten schätzt Rainer Stoffers auf etwa 2500 Euro.

Umgesetzt werden soll diese Idee in den Wintermonaten, sofern es das Wetter und sobald es die Arbeitszeit der Bauhofmitarbeiter zulassen. Vorrang hat die vollständige Beseitigung der Sturmschäden im Stadtgebiet.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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