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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Tag Der Linkshänder: Als Kind den Namen immer rückwärts geschrieben

13.08.2013

Brake In Deutschland wird an diesem Dienstag der „Tag der Linkshänder“ begangen. Die NWZ  hat sich unter Linkshändern umgehört.

Dirk Rülander sieht zwar keinen Nachteil darin, Linkshänder zu sein, aber auch keinen Vorteil. Als Kind habe er immer seinen Namen verkehrt herum, also rückwärts, geschrieben, berichtet er. Das sei ihm bis heute in Erinnerung geblieben.

Tanja Behrens sieht Nachteile für Linkshänder vor allem im Alltag. „Im Haushalt sind viele Dinge nicht für sie ausgelegt, es gibt zu wenig Artikel für Linkshänder“, sagt die Brakerin. Sie wünscht sich zum Beispiel eine Soßenkelle und eine Kaffeemaschine speziell für Linkshänder. Und nicht nur in der Küche gebe es mitunter Probleme; auch bei Gesellschaftsspielen hat Tanja Behrens schon die Erfahrung machen müssen, dass der Hersteller eindeutig Rechtshänder im Visier hatte.

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Zwar gibt es Läden mit Artikeln speziell für Linkshänder. Doch diese Geschäfte sind rar – und die Produkte meistens teurer, da diese nicht in so großen Stückzahlen produziert werden.

Genau wie Tanja Behrens findet auch Jendrik Warns, dass es zu wenig Gegenstände speziell für Linkshänder gibt. Ansonsten sieht er für sich aber keine großen Nachteile, sondern sogar einen Vorteil. Als Linkshänder sei man eben etwas Besonderes, meint Jendrik Warns.

„Artikel, die speziell für Linkshänder hergestellt werden sind oftmals viel zu teuer.“, bestätigt Heino Stucke (62), der als Linkshänder sogar Probleme auf der Arbeit hatte. Denn er musste mit Maschinen arbeiten, die eigentlich für Rechtshänder bestimmt waren. Doch mit einem Lächeln auf den Lippen kann auch Stucke der Sache durchaus etwas Positives abgewinnen: „Linkshänder sind einfach die besseren Menschen.“

Statistiken gehen davon aus, dass bei 10 bis 15 Prozent der deutschen Bevölkerung eine Dominanz der linken Hand besteht, sie also Linkshänder sind. Unter älteren Menschen ist die Zahl der Linkshänder seltener, da sie häufig als Kind „umerzogen“ wurden. Da Rechtshändigkeit in der Gesellschaft als Norm galt, wurden viele Linkshänder bis in die 70er Jahre spätestens mit der Einschulung gezwungen, ausschließlich die rechte Hand als Schreibhand zu verwenden.

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