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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Alte Huntebrücke wieder dienstfähig

15.07.2008

HUNTEBRüCK Für mehrere Stunden war am Sonnabendabend eine der wichtigsten Streckenverbindungen der südlichen mit der nördlichen Wesermarsch für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt. Reparaturarbeiten an der Hubbrücke in Huntebrück machten dies erforderlich. Die Feder eines Federkopfes war aufgrund von Verschleiß gebrochen und musste ersetzt werden.

Dass an dem aus dem Jahr 1953 stammenden Bauwerk etwas kaputt gehen kann, sei verständlich, bestätigten die an den Reparaturarbeiten beteiligten Arbeiter Andreas Ricklefs, Stefan Koopmann und Jan-Dirk Steenmann. Sie sorgten dafür, dass die älteste und größte noch in Betrieb befindliche Hubbrücke Deutschlands nach sechs Stunden wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

1998 war das Bauwerk aus genietetem Stahlfachwerk in das Verzeichnis niedersächsischer Baudenkmäler aufgenommen worden. Bereits um 1250 wird an der Stelle der heutigen Brücke eine „Huntebruege“ erwähnt. Bevor ab 1613 wieder eine Fährverbindung über die Hunte eingerichtet wurde, überspannte den Fluss seit 1569 eine etwa 65 Meter lange Holzbrücke.

256 Jahre später, 1869, regelte eine Drehbrücke den Verkehr zu Lande und zu Wasser. Diese Brücke wurde durch Rammen des Dampfers „Nordsee“ zerstört. Eine neue Drehbrücke wurde 1908 eingeweiht, die aber im Verlauf der letzten Kriegstage am 5. Mai 1945 gesprengt wurde. Der Notbehelf, eine stählerne Brücke mit Holzbohlenbelag, und die anschließende sogenannte Bailey-Behelfsbrücke wurden 1953 durch die jetzige Hubbrücke ersetzt.

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