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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Baugebiet Raiffeisenstraße: Bodenzustand sorgt für Diskussion

24.11.2020

Altenhuntorf Über die eingegangenen Stellungnahmen zum geplanten Baugebiet in Verlängerung der Raiffeisenstraße in Altenhuntorf diskutierten die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses in der jüngsten Sitzung. Hier sollen 14 Baugrundstücke entstehen.

Für Diskussion sorgte ein Hinweis des Landkreises zum Bodenschutz. Darin hieß es, der Boden sei potenziell sulfathaltig. Der Landkreis schlug vor, dies vorab noch einmal prüfen zu lassen.

Susanne Janzen vom Planungsbüro NLG aus Oldenburg sah dadurch jedoch keine Beeinträchtigung, da in der Regel auf den gewachsenen Boden gebaut würde. Bauamtsleiter Hartmut Doyen bestätigte, dass bei der Erschließung die komplette Straße auf den Boden, nicht in den Boden gebaut würde. Auch das Abwasser würde über Kleinkläranlagen gereinigt und nicht an das zentrale Abwasser angeschlossen werden.

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„Ist nicht so einfach“

Stadtratsmitglied Cordula Rebehn (UWE) sah den Sachverhalt jedoch als nicht so einfach an. Sie forderte, dass man sich vorab Gedanken darüber machen müsse, wer am Ende die Kosten für eine Entsorgung des Bodens tragen solle und diese „nicht den Bauherren überbügeln solle“, argumentierte sie. Susanne Janzen antwortete, dass die Böden in der gesamten Wesermarsch als „potenziell sulfathaltig“ gelten. Sie schlug jedoch vor, einen Hinweis auf die potenzielle Sulfathaltigkeit in den Bebauungsplan und die Kaufverträge aufzunehmen.

Grünen-Ratsherr Thomas Wenzel regte an, Umweltverbände als Träger öffentlicher Belange hinzu zuziehen, auch wenn diese formal nicht als solche gelten. Verwaltungsmitarbeiter Martin Kopka sagte, dass dies bereits geschehe.

Anwohner des Höfewegs hatten Bedenken geäußert, dass durch die Bauarbeiten Schäden an ihrem Haus entstehen könnten. Da die Erschließung über die Raiffeisenstraße stattfinden würde und zur vorhandenen Wohnbebauung rund 60 Meter lägen, sehe die NLG hier keine Beeinträchtigung, sagte Susanne Janzen.

Lärm vom Kraftwerk

Das Uniper Kraftwerk in Huntorf hatte darauf hingewiesen, dass es durch das Speicherkraftwerk gelegentlich zu Lärmbelästigung kommen könne, deshalb sollten Schlafräume auf der dem Kraftwerk abgewandten Seite liegen. Da das Kraftwerk in zwei Kilometer Entfernung stehe, hielt Susanne Janzen eine solche Festlegung nicht für nötig, auch, da sie stark in die persönliche Planung der Käufer eingreife.

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Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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