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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Am Dorfleben teilnehmen können

24.09.2016

Stollhamm Sehr enttäuscht ist Frank Diekhoff, Geschäftsführer des Bezirksverbandes Oldenburg, über die Überlegungen in Rat und Verwaltung der Gemeinde Butjadingen, auf den seit Jahren geforderten und geplanten Geh- und Radweg an der Landesstraße vom Stollhammer Ortseingang bis zum Pflegeheim Haus Christa zu verzichten.

„Wir möchten positive Lebensbedingungen für die von uns betreuten 88 Menschen mit einer psychischen Behinderung in unserer Einrichtung in Stollhamm schaffen und ihnen helfen, ihre Eingliederung in die Gesellschaft zu verwirklichen“, so Frank Diekhoff.

Diese Ziele könnten nicht alleine die Akteure im sozialen Bereich erreichen. Dies sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Durch die Anbindung des Hauses Christa an die Ortschaft durch einen kombinierten Fuß- und Radweg könnten die zum Teil schwerstbehinderten Bewohner der Einrichtung fußläufig, auch mit Gehhilfen oder Rollstuhl, das Dorf erreichen. Sie könnten am Gemeinschaftsleben teilnehmen, indem sie beispielsweise Kultur- oder Vereinsangebote nutzen, erläuterte der Geschäftsführer.

Der zur Verfügung stehende ehemalige Bahndamm sei als Ersatz nicht geeignet. Die Unübersichtlichkeit führe zu Unsicherheit und Verängstigung. Außerdem müssten die Betreuten die stark befahrene und schlecht einzusehende Landstraße überqueren. Darauf, dass diese Lösung grundsätzlich auf Dauer inakzeptabel ist, hat der Kreisbehindertenbeirat der Wesermarsch bereits in einer schriftlichen Stellungnahme vor drei Jahren hingewiesen, erinnerte Frank Diekhoff.

Der Bau des Geh- und Radweges ist auf Wunsch der Gemeinde Butjadingen Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens für die Erneuerung und Verbreiterung des Geh- und Radweges entlang der Stollhammer Ortsdurchfahrt.

Die Kosten in Höhe von 300 000 Euro für die Anbindung von Haus Christa muss die Gemeinde tragen. Der BVO will sich mit 50 000 Euro beteiligen. Neben der Finanzierung gibt es ein weiteres Problem. Der Eigentümer des landwirtschaftlichen Areals, auf dem der Geh- und Radweg gebaut werden müsste, ist nicht bereit, die erforderliche Fläche zu verkaufen.

Rolf Bultmann Nordenham / Redaktion Nordenham
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