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Aktualisiert vor 11 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Soziales: An 365 Tagen rund um die Uhr bereit

15.02.2012

FRAGE: Herr Stahl, wie fühlen Sie sich in ihrer Rolle als Ortsbrandmeister, die Sie nach der Zustimmung durch den Stadtrat ab Juni ausfüllen werden?

CHRISTIAN STAHL: Ich bin es mittlerweile gewohnt, bei der Feuerwehr Verantwortung zu übernehmen, und fühle mich wohl. Als stellvertretender Ortsbrandmeister habe ich mich ohnehin mit Rainer Görries abgestimmt. Das ist vorteilhaft. Daher fiel es mir, trotz der nun größer werden Verantwortung, leicht, seine Nachfolge anzutreten. Ich weiß auch, dass die Kameraden hinter mir stehen. Die Mannschaft unterstützt mich.

FRAGE: Also bleibt alles im Grunde gleich?

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CHRISTIAN STAHL: Das gemeinsam mit Rainer Görries aufgebaute Konzept wird beibehalten. Alle Feuerwehrleute sollen gleich behandelt werden, es soll fair zugehen. Und wir wollen neue Leute finden, damit die Wehr auch künftig schlagkräftig sein kann.

FRAGE: Gibt es denn Probleme, Nachwuchs zu finden?

CHRISTIAN STAHL: Es ist nicht einfacher geworden. Wir fahren bis zu 130 Einsätze im Jahr, dazu gehört ein motiviertes Personal. Man muss also immer im Hinterkopf haben, dass es losgehen kann. Es ist sicherlich entscheidend, dass die Familie und die Lebenspartner dabei mitziehen.

FRAGE: Wie schaut es bei Ihnen aus?

CHRISTIAN STAHL: Meine Freundin, die noch studiert, steht voll dahinter. Und durch meinen Vater Alexander Stahl bin ich quasi von der Jugendwehr an hineingewachsen.

FRAGE: Seit wann gehören Sie denn zur Freiwilligen Feuerwehr Nordenham?

CHRISTIAN STAHL: Im Sommer werden es 18 Jahre. Ich habe verschiedene Funktionen ausgeübt, war Pressesprecher und Leiter der Jugendwehr. Aufgrund meiner Zugführerausbildung habe ich die Voraussetzung erfüllt, Ortsbrandmeister einer Schwerpunktfeuerwehr zu sein.

FRAGE: Wie lässt sich das ehrenamtliche Engagement mit ihrem Beruf vereinbaren?

CHRISTIAN STAHL: Ich arbeite in der Instandhaltung bei Premium Aerotec und bin Mitglied der Werkfeuerwehr. Bei mir lässt es sich vereinbaren. Doch es gibt Feuerwehrleute, die nicht zu jedem Einsatz ausrücken können. Die Bevölkerung sollte wissen, dass wir ehrenamtlichen Helfer an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr bereit stehen.

FRAGE: Ist der Einsatz dann auch künftig gewährleistet?

CHRISTIAN STAHL: Wir sind auf einem guten Weg, auch wenn die gesetzlichen Anforderungen höher werden. Dieser Aspekt wird meine Arbeit in den kommenden sechs Jahren sicherlich begleiten.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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