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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

An Weiterentwicklung des Krankenhauses mitwirken

17.03.2017

Brake Mit einer kleinen Verspätung feiert der Förderverein für das St.-Bernhard-Hospital sein zehnjähriges Bestehen. Am 8. November 2006 gegründet, soll das Jubiläum nun am Sonntag, 23. April, in einem festlichen Rahmen mit geladenen Gästen gefeiert werden. Ursprünglich war ein Fest im vergangenen November am Volkstrauertag vorgesehen gewesen, das laut Walter Erfmann dann aber abgesagt wurde.

Nun ist es im April soweit. Und der Vorsitzende des Fördervereins, Walter Erfmann, betont, dass nach wie vor jede sich bietende Gelegenheit genutzt werde, um auf das Krankenhaus aufmerksam zu machen. Der Stellenwert des St.-Bernhard-Hospitals für die Krankenhausversorgung in der Stadt Brake sowie im Landkreis Wesermarsch sei immer wieder herauszustellen. „Die Krankenhausversorgung im Landkreis hat keine klare Entwicklung vor sich“, betonte Walter Erfmann am Donnerstag, und wies auf die Mitbewerbersituation in Nordenham hin.

Der Förderverein hat sich zum Ziel gesetzt, an einer Weiterentwicklung des St.-Bernhard-Hospitals mitzuwirken. Die Klinik sei eine der wichtigsten Einrichtungen in der Region, auch hinsichtlich des demografischen Wandels, betonte der Vorsitzende. Weil die Menschen immer älter würden, müsste es auch eine Weiterentwicklung des Gesundheitswesens geben. Der Förderverein trage mit seiner Arbeit dazu bei, damit das Haus sein Leistungsspektrum ständig erweitern könne.

Dem Förderverein gehören aktuell 154 Mitglieder an, die einen Beitrag von mindestens zwölf Euro im Jahr leisten. Neben den Mitgliedsbeiträgen ist der Verein zusätzlich auf Spenden angewiesen. „In den vergangenen Jahren haben wir 20 000 bis 30 000 Euro ausgegeben“, berichtete Walter Erfmann. So ist von dem Geld beispielsweise die Bestuhlung im Foyer erneuert und der Außenbereich des Krankenhauscafés mit einer wetterfesten Bestuhlung versehen worden. Die Hygienetower zur Desinfizierung der Hände im Krankenhaus und im Kompetenzzentrum hat der Verein angeschafft sowie eine Mitarbeiterfortbildung im pflegerischen Bereich gefördert.

Ein großes Projekt ist laut Walter Erfmann die Einrichtung der Palliativstation. „Wir haben uns dazu entschieden, in den Räumen, in denen palliativmedizinische Behandlungen stattfinden, für eine familiäre Atmosphäre zu sorgen“, so Walter Erfmann. Von verschiedenen Stellen sei man bereits mit Spenden bedacht worden, das Geld sei Zweckgebunden für dieses eine Projekt.

Es läuft nichts ohne eine direkte Absprache mit der Krankenhausverwaltung. Das war schon vor zehn Jahren der Fall. Walter Erfmann erinnerte daran, dass damals der Chef der Inneren Abteilung, Dr. Frank Köhler, den Anstoß zur Gründung des Fördervereins gab. Gemeinsam mit dem damaligen Verwaltungsleiter Hans-Georg Schimschal hatte Walter Erfmann dann die Idee umgesetzt. Dem Vorstand des Fördervereins gehören noch Walter Erfmanns Stellvertreter Ulrich Hempel, Kassenwart Nils Böger und Schriftführerin Cornelia Paschke an.

„Wir wissen, dass sich in diesem Haus einiges verändern wird und muss“, betonte der Vorsitzende. Vielleicht müsse sich der Förderverein in einem noch größeren Umfang beteiligten, merkte er an.

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St. Bernhard-Hospital

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