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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Energie: Angst vor            Infraschall im Stadtnorden

08.05.2015

Brake Vor sieben Jahren erfüllten sich Hans-Jürgen Heyne und seine Frau Hilke Barwig-Weser einen Traum. Ein Haus in ländlicher Lage hatten sie gesucht. In Brake wurden sie fündig. 2007 zog das Paar zusammen mit der heute 15-jährigen Tochter Lisa nach Schmalenfletherwurp. Sie haben sich dort einen Resthof hergerichtet. „Es ist noch nicht alles fertig, aber wir können gut dort wohnen“, sagt der 62-Jährige am Donnerstag im Gespräch mit der NWZ . Dennoch denken Heyne und seine Frau darüber nach, wieder fortzuziehen. Grund ist der Windpark, den ihnen die IFE Eriksen AG (Ingenieurbüro für Energie) aus Oldenburg vor die Haustür setzen will.

IFE will in Golzwarderwurp – nur einen Steinwurf entfernt von Schmalenfletherwurp – sieben Windkraftanlagen mit einer Höhe von jeweils knapp unter 150 Metern aufstellen. Vertreter des Unternehmens hatten ihre Pläne in der vergangenen Woche in Brake vorgestellt (NWZ  berichtete). Bei der Versammlung war auch Hans-Jürgen Heyne. Und der glaubt den Oldenburgern kein Wort – besonders nicht hinsichtlich der Aussagen zum Thema Infraschall, vor dem Heyne Angst hat.

Jakobus Smit von IFE hatte auf Studien verwiesen, nach denen sich Infraschall nicht negativ auf die Gesundheit von Menschen auswirke. Hans-Jürgen Heyne hat zu dem Thema intensiv im Internet recherchiert. Und die Ergebnisse dieser Recherche hätten ihn zu der Überzeugung gebracht, dass Infraschall die Menschen sehr wohl krank macht, so der 62-Jährige.

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Seine Frau, sagt Heyne, leide seit dem Umzug nach Schmalenfletherwurp an Schlafstörungen. Er ist davon überzeugt, dass das von dem Windpark an der südlichen Grenze der Gemeinde Stadland kommt. Zwar wohnt Heyne nicht ganz so dicht an dem geplanten Windpark wie die Anlieger in Golzwarderwurp. Doch Infraschall breite sich über viele Kilometer aus, sagte Hans-Jürgen Heyne. Und man könne sich durch nichts davor schützen.

Für den 62-Jährigen steht fest: „Wir wollen den Windpark nicht.“ Heyne benutzt ausdrücklich die Mehrheitsform. Denn seine Aussage gelte auch für viele andere Anlieger, versichert er. Der Klage, die Anwohner Benno Walczyk angedroht hat, werde auch er sich anschließen, so Heyne. Er will sich außerdem dafür einsetzen, dass die Anwohner im Stadtnorden künftig gemeinsame Sache mit den Windparkgegnern in Hammelwarder Moor machen. Die haben, wie berichtet, eine Bürgerinitiative gegründet und sammeln derzeit im Stadtgebiet Unterschriften.


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Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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