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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Gesundheit: Physiofitness zieht ins Saunabad

18.10.2018

Atens Das alte Schwimmbecken, der Gang durch die Umkleidekabinen, der Blick auf die verwaisten Spinde, auf die Fliesen mit ihrem 80er-Jahre-Charme – all das lässt schon ein wenig Wehmut aufkommen bei Meike Juretzki. Bis Ende April hatte sie hier an der Atenser Allee, einen Steinwurf vom Störtebeker-Bad entfernt, gemeinsam mit ihrem Mann Matthias Juretzki das Saunabad Nordenham betrieben. Die Räume des Saunabades stehen seitdem leer. Aber das soll sich ändern. Fritz Borchers hat das Gebäude gekauft. Er will hier mit seinem Unternehmen Physiofitness – das Gesundheitskonzept einziehen. Wenn alles klappt, ist im Oktober 2019 Eröffnung.

Gemischte Gefühle

Meike Juretzki gibt zu, dass bei dem Gedanken an die bevorstehende Veränderung gemischte Gefühle im Spiel sind. Aber sie weiß auch, dass die Einigung mit Fritz Borchers ein Glückstreffer ist. Denn die Nutzungsmöglichkeiten für die Immobilie sind ziemlich begrenzt. Deshalb war es alles andere als selbstverständlich, einen Käufer zu finden.

Fritz Borchers und seine Geschäftspartnerin Carmen Pultke betreiben in der Wesermarsch die Firma Physiofitness mit Standorten in Elsfleth, Brake und Nordenham. Zum Angebot des Unternehmens gehören Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und ein Fitnessbereich mit gesundheitlichem Schwerpunkt.

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Nach den Worten von Fritz Borchers hat sich die Zahl der Kunden in Nordenham in den vergangenen acht Jahren – seitdem gibt es die Filiale an der Walther-Rathenau-Straße – verfünffacht. Die Räume reichen kaum noch aus, um die Nachfrage zu bewältigen. Aus diesem Grund hat sich Fritz Borchers entschieden, ein neues Domizil zu suchen. An der Atenser Allee investiert er einen „größeren sechsstelligen Betrag“ für Umbau und Anbau. Neben den Behandlungsräumen soll unter anderem eine kleine Turnhalle entstehen. Aus 450 werden 600 Quadratmeter Nutzfläche. Von den Saunen wird nichts übrig bleiben, weil sie nicht in das Konzept des Unternehmens passen.

Aus ihrer Wohnung, die an das ehemalige Saunabad angeschlossen ist, ziehen Meike und Matthias Juretzki demnächst aus. Die ersten Umzugskartons haben sie bereits gepackt. Beide sind froh, dass sie etwas schönes Neues gefunden und auch beruflich wieder Fuß gefasst haben.

Wasserrohrbruch

Den Saunabetrieb hatten sie aufgegeben, weil nach zwei Wasserrohrbrüchen ein erheblicher Schaden im Gebäude entstanden war. Die Versicherung hätte zwar einen Großteil der Kosten übernommen, aber nicht alles. Inzwischen weiß Meike Juretzki aber auch die Vorzüge einer 40-Stunden-Woche gegenüber einer 60-Stunden-Woche in der Zeit der Selbstständigkeit zu schätzen.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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