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Aktualisiert vor 16 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Mcdonald’s: Burger und Co. jetzt auch am Terminal

24.11.2017

Atens Bei einigen Kunden sorgen die neuen Bestellterminals im Nordenhamer McDonald’s Restaurant noch für Verwirrung. Doch das neue System sei nur von Vorteil, ist sich Winfried Nagel, Franchise-Nehmer und Geschäftsführer vor Ort im McDonald’s Restaurant in Nordenham, sicher. „Die Kunden können sich ihren Burger nach ihren Wünschen zusammenstellen“, sagt er.

Bezahlen können die Kunden mit Karte ebenfalls am Terminal. Dort können sie aber auch einen Bon ausdrucken, auf dem die Bestellung aufgelistet ist, und dann ganz normal an der Kasse bezahlen. Wer mit der neuen Technik gar nichts am Hut hat, kann nach wie vor auch bei den Mitarbeitern am Tresen bestellen.

Essen wird gebracht

Die größte Veränderung ist jedoch der neue Tischservice. Kunden können sich nun dafür entscheiden, sich ihre Bestellung zum Tisch bringen zu lassen. Dafür bekommen sie entweder am Bestellterminal einen sogenannten Bumper, den sie mit zum Tisch nehmen, oder sie sagen dem Mitarbeiter an der Kasse, dass sie ihr Essen gerne zum Tisch gebracht haben möchten. „Wir haben überall im Restaurant Antennen für die Bumper, so dass unsere Mitarbeiter an einem Bildschirm sehen können, wo der Kunde sitzt. Das funktioniert sogar draußen“, berichtet Winfried Nagel.

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Doch wer glaubt, das neue Bestellsystem solle lediglich Mitarbeiter ersetzen und Personalkosten reduzieren, der liegt falsch, macht Winfried Nagel deutlich. Im Gegenteil, durch das neue System müsse er täglich vier Mitarbeiter mehr einsetzen, sagt er.

Größter Vorteil sei, dass die Produkte noch frischer sind. Mit dem neuen System wird alles direkt nach der Bestellung zubereitet, berichtet Winfried Nagel.

Eine weitere Neuerung ist der kleine McCafé-Tresenbereich. Mitarbeiterin Danika Eger wird gerade zur Barista ausgebildet, damit sie den Kunden die verschiedenen Kaffeespezialitäten zubereiten kann, erzählt Winfried Nagel. Diese werden ab sofort im Porzellangeschirr serviert.

Vor 16 Jahren hat Winfried Nagel das Nordenhamer Restaurant gekauft. Eröffnet wurde das Nordenhamer McDonald’s Restaurant aber schon von seinem Vorgänger vor 20 Jahren. „Am 17. November 1997. Deshalb haben wir die Umbauarbeiten so gelegt, dass wir genau 20 Jahre nach dem Eröffnungstag wiedereröffnet haben“, erzählt er.

Erlebt hat Winfried Nagel in seiner Zeit als Geschäftsführer so einiges. „Wenn ich hier mal aufhöre, schreibe ich ein Buch“, scherzt er. Doch ans Aufhören denkt der 60-Jährige noch lange nicht. Er habe erst überlegt, ob er sich eine solche Umbauaktion noch antun wolle. „Aber ich will das ja noch lange machen. Sonst hätte ich so eine Investition nicht gemacht“, sagt Winfried Nagel.

Er möchte die vergangenen 16 Jahre auf keinen Fall missen. Auch wenn nicht alle Erlebnisse positiv waren. Zum Beispiel als Jugendliche in das Restaurant eingebrochen sind und alles völlig verwüstet haben. „Da mussten wir einen Tag zumachen“, erinnert er sich. Auch dass Einbrecher den Safe aufgebohrt haben, ist ihm noch im Gedächtnis. „Danach haben wir aufgerüstet. Das kann uns jetzt nicht mehr passieren“, sagt er.

Von 25 auf 38 erhöht

Als besonders schönes Erlebnis ist Winfried Nagel die Eröffnung 2001 in Erinnerung geblieben. Da war David McAllister, damals noch niedersächsischer Landtagsabgeordneter, zu Gast. Mit rund 25 Mitarbeitern hat Winfried Nagel 2001 angefangen. Inzwischen sind es zwischen 38 und 42, sagt er. Ansonsten habe sich in den vergangenen 16 Jahren aber nicht viel geändert, sagt Winfried Nagel. Vor zehn Jahren fand die letzte große Renovierung statt. Da wurde unter anderem auch die Bestellsäule im McDrive installiert.

Rund 450 000 Euro hat Winfried Nagel jetzt investiert, um sein McDonald’s Restaurant fit für die Zukunft zu machen, als Franchise-Nehmer alles auf eigene Rechnung. Bis 2019 soll das neue System in allen McDonald’s Restaurants installiert sein.

Drei Kilometer Kabel wurden für die neuen Systeme in Nordenham verlegt. Damit mache man sich ziemlich abhängig von der Technik, sagt Winfried Nagel. „Wenn heute ein Bildschirm ausfällt, kann man das nicht einfach selbst reparieren“, sagt er. Dabei stammt der 60-Jährige aus der IT-Branche. Bevor er das Restaurant in Nordenham kaufte, hat er 20 Jahre bei IBM gearbeitet. Zuletzt als Projektmanager. Nun sei das Restaurant ein richtiges Familienunternehmen, auch seine Frau und seine Tochter arbeiten inzwischen dort, sagt er.

Beim Umbau habe er versucht, so viele Nordenhamer Unternehmen wie möglich zu beschäftigen, erzählt er. Überhaupt sei das soziale Engagement ihm, wie auch dem Unternehmen McDonald’s, sehr wichtig. Zum Beispiel arbeiten in seinem Restaurant auch Freigänger aus der Justizvollzugsanstalt Nordenham, sagt Winfried Nagel. „Die Integration in die Gesellschaft ist gar nicht so einfach, wenn man wieder raus kommt“, sagt er. Damit dies gelingt, will er den Freigängern eine Perspektive bieten. „Sie sind ganz normal angestellt. Und sie bekommen auch das gleiche Gehalt wie die anderen Mitarbeiter. Da gibt es keinen Unterschied“, sagt der Geschäftsführer.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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