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NWZonline.de Region Wesermarsch Wirtschaft

Angebot für junge Naturfreunde

21.08.2018

Atens Spannend war es am Freitagnachmittag für die Mitglieder des Rudi-Rotbein-Clubs. Denn für die Kindergruppe des NABU Wesermarsch standen gleich zwei Themen auf dem Programm – die Welt der Bienen und das Leben im und um das Teichgelände herum.

Zwölf Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren hatten sich zu dem Gruppentreffen am Biotop des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) angemeldet. Das Gelände unweit der Friedeburg wird von der NABU-Gruppe Nordenham naturschutzfachlich betreut. Ausgestattet waren alle mit ihrem Abenteuer-Rucksack, der unter anderem eine Becherlupe, eine Taschenlampe und eine Pinzette enthält.

Aber nicht nur die jungen Forscher mit den leuchtend grünen Rudi-Rotbein-Club-T-Shirts hatten viele Fragen an die erwachsenen Naturfreunde. Auch Eltern zeigten sich wissbegierig, als zum Beispiel der Imker Olaf Heinrichs über sein arbeitsintensives Hobby berichtete oder es später um die Wasserqualität in den drei OOWV-Tümpeln ging.

50 Kinder im Club

An der gut zweistündigen Veranstaltung nahmen ausschließlich Kinder aus Brake und der näheren Umgebung teil. Die im Jahr 2001 gegründete Gruppe besteht derzeit aus rund 50 Mädchen und Jungen. Viele von ihnen besuchen die Treffen in Brake im Rahmen einer Familienmitgliedschaft. Die Kosten dafür belaufen sich im Jahr auf 56 Euro. Eine Einzelmitgliedschaft für die Nachwuchsforscher kostet 18 Euro.

In Nordenham existiert bislang noch kein vergleichbares Angebot. Das soll sich aber in Kürze ändern, weil der Bedarf durchaus gegeben ist. Sowohl bei dem NABU-Kreisvorsitzenden Franz-Otto Müller in Brake als auch bei Klaus Meyer, dem Gruppensprecher von NABU Nordenham, häufen sich die Anfragen. Und es gibt auch schon eine Interessentin, die bereit ist, eine solche Kindergruppe ins Leben zu rufen.

Birgit Heinemann ist 45 Jahre alt und Mutter zweier mittlerweile erwachsener Kinder. „Ich finde, dass Naturschutz im Kindergartenalter anfangen muss. Denn dann entwickeln die Kinder auch keine unnötigen Ängste vor Insekten oder Fledermäusen“, erklärte die Nordenhamerin, die sich erst vor kurzem der Nordenhamer NABU-Ortsgruppe angeschlossen hatte. Um die Kindergruppe aufbauen zu können, bedarf es aber einer Zweitkraft, die derzeit noch fehlt.

Interessierte können sich direkt bei Franz Otto Müller in Brake (Telefon   04401/ 71485) oder bei Klaus Meyer in Friedrich-August-Hütte (Telefon   04731/8691226) melden oder auch erst einmal an einem der Gruppentreffen in Abbehausen teilnehmen. Das nächste Nordenhamer NABU-Treffen findet am Donnerstag, 6. September, ab 19 Uhr im Butjadinger Tor in Abbehausen statt.

132 Mitglieder

Willkommen in der Ortsgruppe mit ihren derzeit 132 Mitgliedern sind natürlich alle, die sich für den Naturschutz engagieren möchten. „Seit Mai hat sich bei uns viel getan“, freut sich nicht nur Klaus Meyer. Die Gruppe baut mittlerweile Bruthöhlen für Eisvögel, Futterhäuser und Insektenhotels für Hornissen. Sie organisiert darüber hinaus verschiedene Aktionen um die nachtaktiven Fledermäuse, kümmert sich um das OOWV-Gelände in Atens, eine eigene Homepage und die weitere Mitgliederakquise. Erst kürzlich konnte sie den Fledermausbeauftragten und Landschaftswart Finn Tode für sich gewinnen. Geplant sind schließlich ebenso Schulungen zum Nationalparkwart.

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